| 01.12.2010, 06:36 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Polen hat bei der Privatisierung seiner Chemie- und Kunststoff-Industrie einen Rückschlag erlitten. Für den Verkauf eines Anteiles von 5,56 Prozent am staatlichen Chemie- und Kunststoff-Unternehmen Anwil fand sich kein Interessent, berichtet die polnische Onlineausgabe der Fachzeitung für die Industrie „Nowy Przemysl“. Eine geplante Auktion musste deswegen abgesagt werden. Der Ausgangspreis lag bei 103,6 Millionen Zloty (25,75 Millionen Euro). Mit dieser Absage hatten einheimischen Analysten gerechnet, weil ihrer Ansicht nach ein strategischer Zukauf dieses Minderheitsanteil für einen fremden Käufer kaum einen Sinn macht. Denn der Hauptaktionär, der staatliche Ölkonzern PKN Orlen, wird weiterhin die Kontrolle über 84,79 Prozent der Anteile behalten. Die restlichen Aktien halten der einheimische Energieversorger Energa sowie Privatinvestoren. Anwil stellt unter anderem PVC-Kunststoffe her. Polnische Analysten schätzen den Gesamtwert des Unternehmens aus zwei Milliarden Zloty (500 Millionen Euro). Weitere Informationen: www.anwil.pl, www.orlen.pl |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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