| 01.12.2010, 11:41 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Quadrant erweitert sein Angebot an lebensmittelechten Werkstoffen um PE-, POM- und PA6-basierte metalldetektierbare Kunststoffe für Verarbeitungsmaschinen von Lebensmitteln, die Herstellern eine effizientere Handhabung von Schäden und Verschleiß von Maschinenteilen ermöglichen sollen. Quadrant hat die Einführung einer neuen Reihe von metalldetektierbaren (MD) technischen Thermoplasten bekannt gegeben, mit denen das Unternehmen dem Bedarf der lebensmittelverarbeitenden Industrie nach zuverlässigen, rückverfolgbaren und kostengünstigen Ausrüstungsteilen gerecht werden will. Quadrant ist nach eigenen Angaben der erste Hersteller, der für Lebensmittelkontakt zugelassene technische Kunststoffe auf der Basis von Polyethylen (PE), Polyoxymethylen (POM) und Polyamid (PA6) anbietet. Die lebensmittelverarbeitende Industrie benötigt Kunststoffbauteile, die neben einer hohen Verschleißfestigkeit auch die für die schnellen Fertigungslinien von heute erforderliche Sauberkeit bieten. Gleichzeitig müssen Fragmente oder Partikel der Maschinenbauteile, die sich möglicherweise im Verarbeitungsprozess lösen und in das Nahrungsmittel fallen könnten, leicht zu erkennen sein. Metalldetektoren sind wirtschaftliche, zuverlässige und somit auch am häufig eingesetzte Vorrichtungen zur Erkennung von möglichen Verunreinigungen. Zu den drei neuen MD-modifizierten Kunststoffen von Quadrant gehören TIVAR® MD auf der Grundlage von ultrahochmolekularem Polyethylen (PE-UHMW), Acetron® MD auf der Grundlage von POM sowie Nylatron® MD auf der Grundlage von PA6. Acetron MD und Nylatron MD sind in blauer Farbe erhältlich, um neben der Metalldetektion auch eine optische Erkennung zu ermöglichen; eine Detektion durch Röntgenstrahlen ist ebenfalls möglich. TIVAR MD ist in grauer Farbe erhältlich. Alle Werkstoffe bieten die geforderte Detektierbarkeit von Metall bis zu 3mm x 3mm x 3mm kleinen Partikeln. Jeder von ihnen bietet neben der lebensmittelrechtlichen Zulassung nach EU Richtlinie 2002/72/EC (und den Normen der FDA) verschiedene spezifische Vorteile, darunter eine hohe Schlag- und Verschleißfestigkeit, eine gute Zerspanbarkeit sowie ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis, heißt es weiter. Für alle drei Produkte werden Halbzeuge als extrudierte Stangen oder Platten in verschiedenen Größen angeboten. Dank der guten Zerspanbarkeit MD-Werkstoffe sollen sich auch kompliziertere Teile entwerfen und herstellen lassen. Die Lebensmittelproduzenten würden von einer höheren Sicherheit für den Verbraucher profitieren, von niedrigeren Wartungskosten sowie von längeren Produktionsläufen. Hinzu würden ein geringeres Risiko einer Quarantäne von Lebensmitteln oder von Rückrufaktionen kommen. „Wir haben bei der Entwicklung von metalldetektierbaren technischen Thermoplasten schon früh erkannt, dass die Kunden einen breit gefächertes, umfassendes Materialangebot benötigen. Es ist schlichtweg nicht möglich, einen einzigen Kunststoff für alle erdenklichen Anforderungen zu entwickeln,“ erläutert Dr. Stephan Glander, Global Director Research & Market Development bei Quadrant EPP. „Es freut uns, dass wir nun in der Lage sind, der lebensmittelverarbeitenden Industrie Werkstoffe anzubieten, die auch bei sehr kleinen Fragmenten eine Metallerkennung ermöglichen, und dies ohne Einbußen der Materialeigenschaften oder Leistungsmerkmale des Endprodukts. Unser Portfolio bietet im Vergleich zu bereits bestehenden MD-Thermoplasten verbesserte Materialeigenschaften. Und wir sind fest entschlossen, unser Angebot in der Zukunft weiter auszubauen.” Quadrant will mit seinem breiten Angebot an Werkstoffen für die Lebensmittelindustrie eine Fülle von Möglichkeiten für den Einsatz von metalldetektierbaren thermoplastischen Kunststoffen öffnen, darunter Schaber, Trichter, Schienen, Greifer, Dichtungen, Druckscheiben und Kettenführungselemente in Maschinen zur Verarbeitung von Milchprodukten, Fleisch oder Backwaren. |
Quadrant EPP AG, Lenzburg, Schweiz
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