| 06.12.2010, 06:59 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Produktionsabfälle für innovativen Verbundwerkstoff 3B-the fibreglass company hat sich mit der belgischen Firma Reprocover zusammengetan, um Lösungen für Abwasser- und Wasserversorgungsanwendungen zu entwickeln. Die eingesetzten Verbundwerkstoffe bestehen in der Regel zu 90% aus Recyclingmaterialen und eignen sich nach Anbieterangaben nachweislich als vollwertiger Ersatz für das üblicherweise für Kanaldeckel, Kanalisationsschächte, Zugangsklappen usw. verwendete Gusseisen. Die Substitution von Metall zur Reduzierung des Gewichts, der Komplexität und der Kosten sei schon lange die zentrale Herausforderung für glasfaserverstärkte Verbundwerkstoffe. Neben diesen Eigenschaften wurden auch zwei weitere entscheidende Leistungskriterien verbessert – die Schlagzähigkeit und die Witterungsbeständigkeit, heißt es weiter. Das Ergebnis sei eine gemeinsam von Reprocover und 3B entwickelte Produktreihe aus einem mit 50 bis 60% Advantex® Glas verstärkten duroplastischen Material. Der von Reprocover erzielte Durchbruch liege in dem Spezialverfahren, wobei das recycelte Material zermahlen und gemischt wird. Reprocover habe auch an der Geometrie der jeweiligen Bestandteile der verschiedenen Produkte gearbeitet, um das Verhältnis von Lastwiderstand zu Gewicht zu optimieren. Alle Anwendungen lassen sich problemlos an PVC-Rohre, Verbindungsstücken oder Inspektionsgruben anbringen. Die Reprocover-Produkte seien von den belgischen Wasserbehörden zugelassen, wodurch sich viele neue Einsatzmöglichkeiten im Haus- und Straßenbau ergeben würden. Neue Märkte und Anwendungen erschließen „Das von Reprocover entwickelte Konzept ist ein Riesenschritt nach vorne! Es beweist auf eindrucksvolle Art und Weise, wie neue Märkte und Anwendungen dank der Substitution von Metall durch glasfaserverstärkte Verbundwerkstoffe vom niedrigeren Gewicht, der Designflexibilität, der Korrosionsbeständigkeit und der problemlosen Verarbeitbarkeit profitieren können. Darüber hinaus zeichnen sich die Produkte durch eine hohe Formbeständigkeit über einen großen Temperaturbereich (von -40°C bis 70°C) sowie ihre chemische Beständigkeit gegen Salze und Reiniger aus. Sie eröffnen zahlreiche neue Möglichkeiten für Kanalisations- und Versorgungsanwendungen“, erklärt Dr. Eric Martin, Produktmanager für Thermoplaste bei 3B. „Wir bei 3B haben den Anspruch, wirklich nachhaltige und dauerhafte Glasfaserverstärkungslösungen zu entwickeln. Die Wiederverwertung unserer Glasfaserabfälle ist ein wichtiger Baustein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie und die Partnerschaft mit Reprocover hat uns geholfen, unsere Ökobilanz weiter zu verbessern“, fasst er zusammen. Riesiges Potential Ludo Debergh, Gründer und Geschäftsführer von Reprocover, fügt hinzu: „Glasfaser spielt eine zentrale Rolle in den Produkten von Reprocover, indem sie für die notwendige Steifigkeit und eine herausragende Widerstandsfähigkeit sorgt. So ist beispielsweise unser 315-mm-Schacht problemlos in der Lage, einem hohen Druck zu widerstehen. Durch die Verwendung von 90% Recyclingmaterial lassen sich die Kosten im Vergleich zu Gusseisen um den Faktor 5 verringern, und dies bei einer deutlich besseren Haftung mit Asphalt und Beton.“ Kanalisationsschächte und Kanaldeckel sind die ersten Produkte im Portfolio von Reprocover. „Wir arbeiten bereits an neuen Einsatzmöglichkeiten für Versorgungsanwendungen (Wasser und Gas), wie sie auf Straßen oder Bürgersteigen zu sehen sind. Bedenkt man all die Metallteile, die ersetzt werden können, sind die Möglichkeiten und auch die Vorteile zweifellos riesig.“ Weitere Informationen: www.3b-fibreglass.com |
3B The Fibreglass Company, Battice, Belgien
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