| 12.01.2011, 07:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Esslinger Unternehmen Hartmut Junker Kunststoffverarbeitung hat die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise nach eigenen Angaben gut überstanden. Inzwischen kann der Mittelständler demnach selbst gegenüber der Vorkrisenzeit ein kräftiges Wachstum verzeichnen. Das auf die thermische Verformung und komplexe Verarbeitung von Plexiglas und sonstigen Kunststoffen spezialisierte Unternehmen hat seinen Umsatz in 2010 gegenüber 2008 um rund 50% steigern können. Dadurch sei es Junker erstmals gelungen, ein Umsatzniveau von einer Million Euro zu erreichen. Nachdem der Personalbestand in der Krise konstant blieb, führte der jüngste Wachstumsschub dazu, dass auch die Belegschaft gegenüber der Vorkrisenzeit um 30% erhöht wurde, heißt es weiter. Darüber hinaus wurde eine Erneuerung des Fuhrparks vorgenommen. Die Gründe für das junkersche Wachstum liegen den weiteren Angaben zufolge aber nicht nur in der allgemein positiven Wirtschaftsentwicklung, sondern seien vor allem auch in dem antizyklischen Verhalten des Unternehmens zu sehen. So wurde noch im Krisenjahr 2009 eine CNC-gesteuerte Flachbettfräsanlage zur effektiveren und genaueren Herstellung von Kunststoffteilen angeschafft. Das Personal war in der Krise zeitlich in der Lage, sich mit der Bedienung der Maschine vertraut zu machen. Durch diese Erweiterungsinvestition lassen sich Beschriftungen, Gravuren sowie komplizierte Konturfräsungen vornehmen, die das mittelständische Unternehmen in dieser Form bislang nicht im Angebot hatte. Es kann damit die Fremdvergabe reduzieren und neue Kunden mit Bedarf an Serienteilen bedienen. Vor diesem Hintergrund wurde die Krise auch dazu genutzt, durch Vertriebs- und Marketingmaßnahmen Kontakte zu neuen Kunden aufzubauen. Infolgedessen entfallen heute 60% des Umsatzes des Kunststoffverarbeiters auf Neukunden. Ferner ging Junker eine Kooperation mit einem Großhändler ein, die ihm den günstigen Bezug von Halbzeugen und dem Großhändler eine Sortimentserweiterung durch von Junker bearbeitete Teile ermöglicht. |
Junker Kunststoffverarbeitung, Esslingen
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