| 21.01.2011, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Automobilzulieferer International Automotive Components Group (IAC) will die Produktion von Kunststoffkomponenten in seinem alten Werk in Plzeň-Přeštice wieder aufnehmen. Den zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) angemeldeten Plänen zufolge sollen in den Räumen des ehemaligen Presswerks (Halle A) nunmehr 4-6 Einspritzpressen installiert werden, auf denen Kunststoff-Vorprodukte für Türverkleidungen für Škoda und Volkswagen gefertigt werden sollen. Die geplante Jahreskapazität liegt bei 660 Tonnen Polypropylen-Formteilen. In Halle B, der bisherigen Kaschierhalle, sollen künftig Deckenpaneele für PKW verklebt werden. Das geplante Produktionsvolumen liegt bei 1.000 Stück pro Schicht. In der bisherigen Lagerhalle C sollen Anlagen zum Schäumen halbharter Polyurethanblöcke und zum Zuschneiden der geschäumten Blöcke installiert werden. Diese werden zur Herstellung von Platten benötigt, aus denen die in Halle B verklebten Deckenpaneele gepresst werden. Die Jahresproduktion von Formteilen aus PU-Schaumstoff wird mit 900 Tonnen bzw 59.500 m³ veranschlagt. IAC hatte die Produktion von Dachpaneelen vor einiger Zeit in einen ebenfalls in Plzeň-Přeštice befindlichen Werksneubau verlegt, die Nachfrage ist jedoch so stark angestiegen, dass die dortigen Kapazitäten nicht mehr ausreichen und das alte Werk wieder in Betrieb genommen und erweitert werden soll. IAC rechnet mit dem Start der Testproduktion im März dieses Jahres, mit dem Erreichen der vollen Produktionskapazität dann im Mai 2012. Insgesamt entstehen durch die Wiederaufnahme der Produktion in dem alten Werk rund 160 neue Arbeitsplätze im Dreischichtbetrieb. Weitere Informationen: www.iacgroup.eu Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Tschechien
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