| 21.01.2011, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Was Italien kann, Großstädte wie Los Angeles und San Franzisko können, soll auch Österreich verwirklichen: Oberösterreichs Umwelt-Landesrat Rudi Anschober will ein Verbot des „Plastiksackerls“ auch in Österreich. Er setzt sich ein für eine Allianz mit den UmweltreferentInnen der anderen Bundesländer und startet eine Initiative in Richtung der nächsten Landesumweltreferentenkonferenz (LURK) im Juni. In einem Schreiben an alle UmweltreferentInnen wirbt Anschober für eine gemeinsame Initiative für ein österreichweites Verbot des Plastiksackerls - die LURK findet am 10. Juni 2011 in Tirol statt. LR Anschober: "Am besten wäre ein europaweites Verbot. Am zweitbesten ein nationales Verbot. Es muss geklärt werden, ob dies EU-rechtlich möglich ist und wie Italien dies gelöst hat. Umweltminister Berlakovich muss daher mit seinem Kollegen in Italien sowie mit der EU-Kommission Kontakt aufnehmen und im Juni der LURK eine Vorgangsweise in Richtung Verbot vorlegen." Sollte eine nationale Lösung von der EU nicht akzeptiert werden, soll Minister Berlakovich gemeinsam mit Italien und anderen interessierten Mitgliedstaaten eine Initiative für ein EU-weites Verbot oder aber für eine Ermöglichung des Verbots in einzelnen Mitgliedstaaten starten. Geschätzte 350 Millionen Stück Plastiksackerl würden derzeit pro Jahr in Österreich verbraucht, das entspreche einem Gesamtgewicht von 7.000 Tonnen. Weitere Informationen: www.anschober.at |
Landesrat Rudi Anschober, Linz, Österreich
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