| 09.03.2011, 06:09 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die beiden von dem polnischen PVC-Bodenbelaghersteller Lentex geplanten Übernahmen drohen zu scheitern. Wie das Unternehmen an die Börse Warschau meldete, ist die am 22. November des vergangenen Jahres abgeschlossene Vorvereinbarung zur Übernahme von 100% der Anteile an der ungarischen Graboplast ergebnislos abgelaufen. "Voraussetzung für den Abschluss eines Kaufvertrags für 100% der Anteile war die Durchführung einer Due-Diligence-Prüfung durch beide Vertragsparteien, die jedoch nicht stattgefunden hat", heißt es in der Mitteilung. Unterdessen hängt jedoch auch der Kauf des polnischen Kunststoffverarbeiters Gamrat durch Lentex am seidenen Faden. Diese Übernahme war für die Graboplast-Aktionäre der Grund dafür, ein Zusammengehen mit Lentex abzulehnen. Im Februar hatte Lentex mitgeteilt, dass die nach der Paraphierung des Kaufvertrags mit dem Schatzministerium geführten Verhandlungen mit der Belegschaft über eine Sozialvereinbarung gescheitert seien. Der Vorstand ließ zwar mitteilen, dass dies einem Vertragsabschluss nicht im Wege stehe, doch hat das Schatzministerium seither noch keine Entscheidung getroffen. Dies mag jedoch auch mit der Führungskrise bei Lentex zusammenhängen: Der im Januar vom Aufsichtsrat suspendierte Vorstandschef Erik Karski hat im Februar seinen Rücktritt eingereicht. Eine Nachfolgeregelung wurde noch nicht getroffen. Weitere Informationen: www.lentex.pl, www.graboplast.com, gamrat.pl Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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