| 28.04.2011, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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In Russland ist ein Verkaufsverbot für Bier in PET-Gebinden in Vorbereitung. Wie die Moskauer Tageszeitung Kommersant berichtet, wurde eine entsprechende Bestimmung im Zuge der jüngsten Änderungen in den Entwurf zum geplanten neuen Gesetz über den Handel mit alkoholischen Getränken aufgenommen. Falls der Gesetzentwurf in dieser Form die abschließende Zustimmung der Duma findet, soll das Verbot dem Bericht zufolge zum 1. Januar 2013 in Kraft treten. Hintergrund der geplanten neuen Regelung ist die Angleichung der Gesetzgebung im Rahmen der Zollunion Russlands mit Kasachstan und Weißrussland. Laut Angaben des Duma-Abgeordneten Viktor Zvagelskij soll dabei ein in Kasachstan geltendes Verbot von Alkoholika in PET-Gebinden für Russland übernommen werden. In Russland entfällt derzeit nach Schätzungen von Branchenexperten etwa 48% des Bierabsatzes im Einzelhandel auf PET-Gebinde. Da Bier in Plastikflaschen etwa um durchschnittlich 15% billiger ist als in Glasflaschen oder Aluminiumdosen, fürchten die Brauereien durch das geplante Verbot einen spürbaren Absatzrückgang. Der Anteil der Bierbranche am russischen Markt für PET-Verpackungen liegt laut Kommersant bei etwa 30%, womit sich die Umsatzeinbuße für die Plastikflaschenhersteller bei einem geschätzten Marktvolumen von 1,5 Mrd. USD durch ein Verbot auf insgesamt etwa 450 Mio. USD im Jahr summieren würde. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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