| 04.02.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Eine innovative Idee der Deutschen Gumtec AG (www.gum-tec.de) aus Halle an der Saale wurde im Dezember 2004 mit dem mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Materialeffizienz-Preis (www.materialeffizienz.de) in der Kategorie Chemie ausgezeichnet. Der erstmals vergebene Preis des Bundesministeriums für Wirtschaft würdigt herausragende Beispiele für die rentable Nutzung von Material. Der Gumtec AG ist es demnach gelungen, aus Produktionsabfällen der Gummiindustrie hochwertiges Gummipulver (Bild) herzustellen, das die Basis für neue Gummiprodukte ist. "Bislang landen die jährlich etwa 400.000 Tonnen Gummiabfälle auf der Mülldeponie", so Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (www.dbu.de), die die Innovation mit über 99.000 Euro unterstützt hat. "Dank des neuen Verfahrens wird die Umwelt entlastet und die Ressource Kautschuk geschont." Mit Hilfe des patentierten Gumtec-Verfahrens lässt sich aus Abfällen der Gummiindustrie so genanntes Gummipulver aufbereiten, das chemisch und physikalisch aktiv ist. Das heißt: das Gummipulver ist qualitativ so gut, dass es als Ausgangsstoff für neue Gummiprodukte dienen kann. "Das Gumtec-Verfahren ist ein ausgezeichnetes Beispiel für nachhaltige Kreislaufwirtschaft", sagte Brickwedde. "Auch aus Kostengründen wird es sich für die Betriebe lohnen. Wenn es in der Breite angewendet wird, kann es dazu beitragen, dass sich die Menge der Gummiabfälle, die kostenpflichtig auf Deponien oder in Müllverbrennungsanlagen entsorgt werden muss, deutlich verringert." Ansprechpartner für weitere Informationen: Dr. Klaus Thiele, Direktor für Forschung, Technik und Produktion Gumtec AG Tel. 0345 / 23 23-551 |
Deutschen Gumtec AG, Halle an der Saale
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