| 01.07.2011, 06:07 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Pigmente werden in großen Mengen gebraucht: Druckfarben, Farben und Lacke, Kunststoffe und das Einfärben von Baumaterialien sind Wachstumsmärkte. Aber auch andere Branchen, etwa Kosmetik, Papier, Textilien, Keramik und Glas, verhelfen ihren Produkten zu mehr Glanz. Immer mehr Hersteller nutzen innovative Farben und visuelle Effekte für ihre Verpackungen oder Werbeartikel. Ceresana Research präsentiert aktuell eine neue Marktstudie zum Weltmarkt für Pigmente. Schwellenländer legen zu Das Marktforschungsinstitut erwartet, dass der mit Pigmenten erzielte Umsatz bis zum Jahr 2018 auf insgesamt über 45 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Im vergangenen Jahr verbrauchte die Region Asien-Pazifik rund 45 Prozent aller verkauften Pigmente, die nächstgrößten Absatzmärkte waren Nordamerika und Westeuropa, erläutert das Unternehmen den weiteren Hintergrund. Ceresana prognostiziert, dass Asien-Pazifik auch in Zukunft die Marktdynamik maßgeblich beeinflussen wird. Die größten Wachstumschancen bieten dabei demnach die sich dynamisch entwickelnden Schwellenländer, angeführt von China und Indien. Überdurchschnittliche Steigerungen von 3,6 bis 4,4 Prozent würden außerdem Südamerika und der Mittlere Osten verzeichnen. Verschiedene Vorlieben Regional entwickelt sich die Nachfrage nach einzelnen Pigment-Typen unterschiedlich. In Nordamerika und Westeuropa steigt der Verbrauch von Eisenoxiden sowie organischen Pigmenten am stärksten. In den aufstrebenden Märkten legen besonders Pigmente aus Carbon Black zu, die in vielen Kunststoffen und Gummi eingesetzt werden. Das Weißpigment Titandioxid wird im Jahr 2018 voraussichtlich einen Anteil von etwas über 60 Prozent am globalen Pigment-Markt erreichen. Eisenoxide, die derzeit vor allem für Baumaterialien sowie Farben und Lacke verwendet werden, gewinnen auch bei anderen Produkten an Bedeutung, etwa in der Lebensmittelindustrie und bei Kosmetika, heißt es weiter. Viel mehr als nur bunt Traditionell werden Pigmente vor allem als Farbmittel verwendet. Zunehmend werden aber auch sekundäre Eigenschaften genutzt, zum Beispiel Abwehr von UV-Strahlen oder Rostschutz. Produktinnovationen konzentrieren sich vor allem auf organische sowie Effekt- und Spezialpigmente. Neben einer höheren Farbstärke und -vielfalt stehen dabei Zusatzfunktionen im Fokus, beispielweise eine selbstreinigende und antimikrobielle Wirkung, isolierende Eigenschaften oder die Reflexion von Infrarotlicht. Organische Pigmente erreichen zwar gemessen am Volumen nur einen geringen Marktanteil, profitieren aber von der überdurchschnittlich wachsenden Nachfrage seitens der Hersteller von Druckfarben, Kunststoffen und Textilien. Praxisorientierter Marktreport Die aktuelle Studie von Ceresana Research analysiert auf mehr als 1.000 Seiten den globalen Markt für Pigmente. Besonders detailliert werden nach Angaben des Herausgebers die 18 wichtigsten Länder untersucht, einschließlich der relevanten Marktdaten zu den einzelnen Anwendungsgebieten. Das Einführungskapitel fasst demnach kurz und prägnant das Wichtigste zu den verschiedenen Pigment-Typen zusammen und informiert über die Klassifizierung, Grundeigenschaften, Ausgangsmaterialien, Herstellungsprozesse, Einsatzgebiete und Rechtslage. Das Herstellerverzeichnis im zweiten Band bietet 303 Profile von Pigment-Produzenten. Die auf Englisch oder Deutsch erhältliche Studie prognostiziert bis zum Jahr 2018 Umsatz und Absatzmengen. Darüber hinaus werden auch Marktchancen und Risiken sowie Einflussfaktoren, Produktinnovationen und Trends eingehend beleuchtet. Dateianhang zur Meldung: Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/additive/pigmente-neu/ |
Ceresana Research, Konstanz
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