| 11.07.2011, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Wacker Chemie AG hat ihr Geschäft mit silicon-basierten Trennmitteln zur Produktion von Reifen an die Rhein Chemie Rheinau GmbH veräußert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Rhein Chemie, eine Tochtergesellschaft der Lanxess AG, übernehme im Rahmen dieser Vereinbarung die Rechte an den entsprechenden Produktrezepturen sowie die bestehenden Kundenverträge und Vorräte für diese Geschäftsaktivität. WACKER werde darüber hinaus Rhein Chemie unter anderem mit den erforderlichen Siliconrohstoffen beliefern. WACKER hatte im Geschäftsjahr 2010 nach eigenen Angaben mit Reifentrennmitteln einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich erzielt. "Mit dieser Desinvestition straffen wir unser Produkt- und Lösungsportfolio", sagte Carlos Weise, Leiter des Geschäftsbereichs WACKER SILICONES. "Anders als bei Rhein Chemie stehen Anwendungen für die Reifenindustrie nicht im Fokus von WACKER. Durch einen Mehrjahresvertrag ist außerdem sichergestellt, dass wir Rhein Chemie auch in Zukunft mit Siliconen für die Herstellung von Reifentrennmitteln beliefern werden." "Durch die Übernahme dieses Geschäfts der Wacker Chemie erweitern wir unser Produktportfolio für die Reifenindustrie und steigen zum weltweit führenden Anbieter von Reifentrennmitteln auf", sagte Dr. Anno Borkowsky, Geschäftsführer der Rhein Chemie. Nach Angaben des Unternehmens wächst der Markt für diese Produkte weltweit mittelfristig um rund fünf Prozent pro Jahr. Mit dem Zukauf sollen sich für die Rhein Chemie insbesondere in den USA neue Wachstumsperspektiven eröffnen. Ein Großteil der übernommenen Produkte sind wässrige, lösemittelfreie Dispersionen auf Silikonbasis. Die Produkte sollen von Rhein Chemie unter dem Namen Rhenodiv vermarktet werden. Weitere Informationen: www.wacker.com |
Wacker Chemie AG + Rhein Chemie Rheinau GmbH, München + Mannheim
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