| 27.07.2011, 06:20 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wie Bayer MaterialScience mitteilt, hat das Unternehmen erfolgreich eine innovative Technologie zur Gasphasenphosgenierung in einer neuen Anlage am integrierten Produktionsstandort Caojing in Shanghai, China, getestet. Die neue Technologie dient der Herstellung von Toluylen-Diisocyanat (TDI), einem Rohstoff zur Herstellung von Polyurethan-Schäumen. Bei der Produktionsanlage, die schrittweise in Betrieb genommen werden soll, soll sich durch die neue Prozesstechnologie der Lösungsmittelverbrauch um rund 80 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen gleicher Größe reduzieren lassen. Hinzu komme eine Absenkung des Energieverbrauchs um bis zu 60 Prozent. Ferner ermögliche der Einsatz dieser Technologie auch eine deutliche Reduzierung der Betriebskosten sowie eine Verminderung der Kohlendioxid-Emissionen um rund 60.000 Tonnen pro Jahr. Letztendlich soll die neue Technologie auch eine Verringerung der Investitionskosten für Großanlagen dieser Art um rund 20 Prozent ermöglichen. Die neue World-Scale-TDI-Anlage wird voraussichtlich noch in diesem Jahr stufenweise in Betrieb genommen. Im kommenden Jahr soll die Anlage dann mit voller Kapazität von 250.000 Tonnen TDI pro Jahr laufen. Damit wird die globale TDI-Gesamtkapazität von Bayer MaterialScience bei mehr als 700.000 Tonnen pro Jahr liegen. "Die Tatsache, dass wir unsere Gasphasenphosgenierungs-Technologie erstmalig in einer Produktionsanlage dieser Größe erproben konnten, zeigt deutlich, dass Bayer MaterialScience führend ist in der Entwicklung moderner Technologien, die zugleich auch umweltschonend sind", so Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Bayer MaterialScience. TDI ist ein wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Polyurethan-Weichschaum, der in Produkten wie Polstermöbeln und Autositzen zum Einsatz kommt. |
Bayer MaterialScience AG, Leverkusen
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