| 22.09.2011, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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Das nova-Institut stellt sechs Unternehmen vor, die zum „WPC-Innovationspreis 2011“ nominiert wurden, der anläßlich des „Vierten Deutschen WPC-Kongresses“ (13.-14.12.2011, Maritim Hotel, Köln) vergeben wird (siehe auch plasticker-News vom 1.8.2011). Curtania GmbH Gardinen-Aufhängesystem, "NaF.MIX®" Die Curtania GmbH stellt ihr neu entwickeltes Aufhängesystem vor, das über das Prinzip der einfachen Gardinenaufhängung weit hinausgeht. Das beliebig erweiterbare Schiebesystem verfügt über Laufvorrichtungen für Ringe sowie Nuten die als Vorhangschiene und auch zum z.B. Einsetzen von LED-Lichtleisten geeignet sind. Technisch zeichnet sich das System aus durch die verschiedenen verfügbaren Formen der Oberflächengestaltung, von gebürstet bis hoch-glänzend in sehr hoher Farbbrillianz und die hohe Präzision bei der Verarbeitung, die das Gleiten der Schiebesystemteile auch auf mehrere Meter Länge gewährleistet. Werzalit GmbH + Co. KG Verfahrenstechnologie zur Inmould-Beschichtung von WPC-Spritzgussteilen Die Werzalit GmbH & Co KG stellt die in einem Verbundprojekt entwickelte Verfahrenstechnologie des In-Mould Echtholzfurnier-Hinterspritzens vor. Mit diesem Verfahren wird es erstmals möglich großflächige, stark dreidimensional verformte Konturen in nur einem Arbeitsgang mit einer Echtholz-Furnieroberfläche zu versehen. Die Verwendung von WPC bietet sich durch die Materialeigenschaften des geringen Verzugs und Schwindung hier an und konnte technologisch voll genutzt werden. Die Vorverformung der Furnierteile ist ebenfalls nicht notwendig. Momentan wird die Markteinführung eines mit der neuen Methode gefertigten Teils vorbereitet, Rückenlehne eines Bürostuhls. Möller GmbH & Co. KG Schallschutzwand-Profil aus WPC Die Firma Möller GmbH & Co. KG entwickelte in einem Verbundprojekt mit der und der Berg- und Hüttenakademie Krakau, der Universität Bydgoszcz und dem jetzigen Produzenten, der Möller-Polska z.o.o., eine Schallschutzwand aus WPC. Die WPC-Profilteile sind witterungs- und tausalzbeständig und sparen durch ihr einfaches Stecksystem mit Profilbreiten bis zu 6m teure und energieintensive Montage-Arbeit. Die innere Dämpfungsleistung des WPC-Materials wurde ebenso genutzt wie eine speziell entwickelte Oberflächengestaltung zur Schallstreuung. Das Schallschutzsystem eignet sich nicht nur für die Bewehrung von vielbefahrenen Straßen, sondern lässt sich zum Beispiel auch auf den Einsatz als schallabsorbierendes Gehäuse in Industrieanlagen und schallschluckende Innenwände übertragen. Evonik Industries AG PMMA-Holz-Verbund PLEXIGLAS® Wood In Kooperation mit der Firma Reifenhäuser GmbH & Co. KG entwickelte die Evonik Industries AG einen reinen PMMA-Holzverbund. Das für seine Beständigkeit und Faserbenetzung bekannte PMMA bringt seine Eigenschaften auch im Verbund mit Holz optimal zur Geltung. So bringt das neue Material WPC-Materialien in Sachen Witterungsstabilität, Farbstabilität, Dimensionsstabilität und Festigkeitswerten auch ohne Oberflächennachbehandlung auf ein neues Niveau. Die erste Produktgruppe, in dem sich das neue Material niederschlägt, ist ein Terrassenpaneel mit eigens entwickelter Oberflächenstruktur in verschiedenen, hoch brillianten Farben bevor es auch als spezielle WPC-Formmasse erhältlich sein wird. Rotho Kunststoff AG Komposteimer "Greenline" Der von der Schweizer Rotho Kunststoff AG auf den Markt gebrachte Komposteimer "Greenline" verfolgt ein besonders nachhaltiges Konzept. Für das Material werden PEFC-zertifiziertem Holz und recyceltem Polypropylen und auch der Eimergriff besteht aus wiederverwertetem Stahl. Das gewählte natürliche Design unterstreicht diesen nachhaltigen Ansatz durch sichtbare Holzfasern und einer Oberfläche, die an Baumrinde erinnern soll. Mit dem Komposteimer bringt Rotho ein WPC-Spritzgussteil sichtbar und selbstbewusst in die Haushalte und bietet eine ressourcenschonend hergestellte Alternative zu Eimern aus reinem Kunststoff. PHK Polymertechnik GmbH "Nerolit®" für High-Tech-Anwendungen Mit dem neuen Material Nerolit® überwindet die PHK-Polymertechnik GmbH drei wesentliche Schwierigkeiten der lignocellulosisch verstärkten Kunststoffe, die Quellfähigkeit der Fasern, die Dauerhaftigkeit gegenüber mikrobiellem Abbau sowie die Hitzeempfindlichkeit bei der Verarbeitung. Während mit der Eindämmung der ersten beiden eine Verbesserung der Dauerhaftigkeit im Einsatz erzielt wird, erlaubt letztere den Einsatz neuer Matrixmaterialien, wie zum Beispiel Polyamiden, die durch ihre hohe benötigte Verarbeitungstemperatur bisher meist nur anorganisch gefüllt oder verstärkt werden konnten. Zusammen mit den so einsetzbaren, hochleistungsfähigen Polymeren werden die Einsatzmöglichkeiten von Biowerkstoffen erweitert. Nerolit® wird in Form von Spritzgussteilen als Lampengehäuse, Bürosessel-Griffe und Palettenfüße auf dem Markt eingeführt und verfügt bereits über eine Zertifizierung als 100% bio-basiert nach dem USDA BioPreferred Programm. Weitere Informationen: nova-institut.eu |
nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH, Hürth
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