| 15.04.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach Hamburg und Bayern hat jetzt auch das Saarland die Interseroh AG (www.interseroh.de) als duales System zugelassen. Mit diesen drei Bundesländern erreicht das Duale System Interseroh (DSI) derzeit rund 18,5 Prozent der deutschen Bevölkerung. „Ziel ist, bis Ende 2005 in allen Bundesländern die Anträge gestellt und so viele Feststellungen erhalten zu haben, dass wir mit dem DSI mindestens die Hälfte der Bevölkerung erreichen“, erklärte der INTERSEROH-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Kook. Der Markt für die dualen Systeme umfasst mehr als fünf Millionen Tonnen zu verwertende Verkaufsverpackungen und wird auf ein Umsatzvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro geschätzt. „Daran will Interseroh partizipieren“, sagte Kook. Mit der wachsenden Zahl an Zulassungen für das DSI und für andere Wettbewerber der Duales System Deutschland AG komme immer mehr Bewegung in den Markt für das Verpackungsrecycling. Interseroh könne bereits erste Verträge mit der Industrie vorweisen, die Verpackungen in Verkehr bringt und zur Rücknahme verpflichtet ist. Seit März 2004 ist der Kölner Systembetreiber bereits in Hamburg und seit Dezember 2004 auch in Bayern als duales System entsprechend der Verpackungsverordnung festgestellt. Paragraph 6 Absatz 3 der Verpackungsverordnung regelt die haushaltsnahe Erfassung und das Verwerten von Verkaufsverpackungen. Interseroh benutzt das bestehende gelbe Sammelsystem ebenso wie das blaue für Papier mit, so dass sich für die Bürger bei der Sammlung nichts ändert. |
Interseroh AG, Köln
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