| 19.12.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wärme genau da, wo sie gebraucht wird und nur so lange wie nötig. Wisag, Zürich, zeigt Wärmequellen für verschiedene Anwendungen in der Kunststoffindustrie. Von direkter Wärmeübertragung über Umluft zu berührungsloser Strahlungswärme stehen auf die Anwendung abgestimmte Möglichkeiten zur Verfügung.Flugzeuge und Automobile sollen leichter werden, um Kraftstoff zu sparen, für die Fahrgäste müssen sie jedoch genauso sicher bleiben. Rotorblätter von Windenergieanlagen sollen leicht, aber gleichzeitig sehr belastbar sein. Infrarot-Wärme kann helfen, die Anforderungen zu erfüllen Faserverstärkte Kunststoffe sind moderne Verbundwerkstoffe; sie bestehen aus Kunststoffen wie Polyphenylsulfid (PPS), Polyetheretherketon (PEEK) oder Epoxidharzen (EP), in die Carbon oder Glas-Fasern eingebettet wurden. Die Fasern machen das Bauteil fest und steif, die Kunststoffmatrix kann die auftretende Energie absorbieren. Viele hoch belastete Bauteile im Auto, wie Lenkrohre, die hohen Torsionskräften ausgesetzt sind, oder auch Elemente für den Seitenaufprallschutz werden aus diesen Kompositen hergestellt. Bei der Herstellung solcher modernen Bauteile kommen Infrarot-Systeme zum Einsatz, weil sie diese Materialien schnell und homogen erwärmen und so die Prozesszeiten verkürzen. Kontaktwärme und Warmluft Wisag zeigt aber auch Wärmequellen aus den Bereichen Kontaktwärme oder Warmluft. Hierbei sind beheizte Platten, Heizbänder oder Heizkabel bis 1000°C, flexible Heizschläuche bis 380°C oder als Formlinge ausgebildete Silikon-Heizelemente eine weitere Variante, gezielt einen für eine Anwendung optimalen Wärmeprozess zu erreichen. Für zeitabhängige Anwendungen stehen Umluft- oder Temperöfen zur Verfügung. Aufheizgeschwindigkeit, Temperaturen und Auskühlzeiten sind in solchen Anwendungen von grosser Bedeutung. Modernste Temperaturerfassungs- und Auswertungssysteme erlauben eine jederzeit überprüfbare Dokumentierung und bilden einen äusserst wichtigen Bestandteil der Qualitätssicherung. Weitere Informationen: www.wisag.ch Swiss Plastics 2012, 17.-19. Januar 2012, Luzern, Schweiz, Halle 2, Stand D 2299 Quelle: Fachzeitschrift SwissPlastics 12/2011 |
Wisag, Zürich, Schweiz
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