| 03.05.2012, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Sanner GmbH, Hersteller von hochwertigen Kunststoffverpackungen und Komponenten für Pharma-, Medizin- und Healthcareprodukte, hat den Ausbau ihres ungarischen Standorts in Budapest abgeschlossen, teilt das Unternehmen mit. Im Mittelpunkt der Großinvestition standen der Ausbau der IT-Struktur sowie die Modernisierung der Produktionsanlagen des ungarischen Werks. Ziele waren, die Qualität und Effizienz der ungarischen Produktionsstätte zu steigern sowie die Zusammenarbeit mit der deutschen Muttergesellschaft zu optimieren. Zugleich wurde die Führungsmannschaft von Sanner Ungarn verstärkt, um der steigenden Auftragslage in Osteuropa und dem damit verbundenen Wachstum gerecht zu werden, heißt es weiter. Ausbau der IT-Struktur und Produktion abgeschlossen Der Verpackungsspezialist Sanner investierte über eine Million Euro in die Modernisierung und Optimierung der Produktionsanlagen und IT-Infrastruktur an seinem Standort in Budapest. Dank der Integration des Manufacturing Execution Systems GUARDUS (MES) und des kaufmännischen Systems von SAP sollen sich sämtliche Prozesse der Produktions-, der Instandhaltung und Wartung sowie des Qualitätsmanagements künftig noch besser steuern und überwachen lassen. Dies soll nicht nur für einen reibungsloseren Produktionsablauf in Ungarn sorgen, sondern auch die Vernetzung mit dem Hauptsitz in Bensheim verbessern. Die neue IT-Struktur soll die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten garantieren und zusätzlich ein zentrales Reklamations- und Maßnahmenmanagement unterstützen. „Bei uns gilt das Prinzip ‚Made in Germany´ - und zwar an allen Standorten“, erklärt Holger Frank, CEO bei Sanner, die Qualitätsstrategie des Unternehmens. „Um diese Anforderungen einzuhalten, investieren wir kontinuierlich in unsere Standorte.“ Um die europäische Kundenbetreuung weiter zu verbessern, zentralisierte Sanner schon 2010 den Vertrieb. Seitdem wird der gesamte europäische Vertrieb in Bensheim gebündelt und die Kunden werden von einem mehrsprachigen Expertenteam betreut. Diese Neuorganisation habe bereits zu einer besseren Kundenansprache und -service sowie höheren Flexibilität geführt. Montagelastige Produktion im Fokus Als Contract-Manufacturing-Standort ist Sanner Ungarn vor allem für Kunden interessant, die Projekte mit mittleren Losgrößen abwickeln wollen und deren Waren in der Produktion manuelle Montageschritte erfordern. „In Ungarn haben wir uns auf die montagelastige Fertigungsweise spezialisiert. Das unterscheidet uns klar vom Wettbewerb“, erläutert Holger Frank. Zurzeit wird in Ungarn beispielsweise ein Wasserfilter mit 16 Einzelkomponenten gefertigt. Das erfordert ein gut eingespieltes Team mit hoher Expertise: Sanner Ungarn beschäftigt heute rund 100 gut ausgebildete Fachkräfte. Diese fertigen vorwiegend Trockenmittelverschlüsse und Röhren für Tabletten und Kapseln. Ausschließlich am ungarischen Standort fertigt Sanner zudem Faltenbalg-Verschlüsse. Eine große Anzahl an Spritzguss-, Spritzblas- und Montageanlagen sowie Füllmaschinen soll gewährleisten, dass Sanner Ungarn schnell auf Kundenwünsche reagieren kann. Über Sanner Die Sanner GmbH mit Sitz im südhessischen Bensheim ist ein 1894 gegründetes Familienunternehmen in mittlerweile vierter Generation. Sanner entwickelt und produziert hochwertige Kunststoffverpackungen und Komponenten für Pharma-, Medizin- und Healthcareprodukte. Der Verpackungshersteller ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Trockenmittelverschlüsse. Jahr für Jahr entstehen so über zwei Milliarden Kunststoffteile - ob für Standardprodukte oder individuelle Kundenlösungen. Heute erwirtschaften mehr als 400 Mitarbeiter in Deutschland, China, Ungarn und den USA einen Umsatz von über 45 Millionen Euro (2011). |
Friedrich Sanner GmbH & Co.KG, Bensheim
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