| 27.06.2012, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Zum 16. Mal tagte auf Einladung der Barlog Gruppe die Fachwelt im Bergischen, 300 Teilnehmer aus der Kunststoff-Branche in der Lang Academy, 18 Fachvorträge, zum Teil simultan, in 3 Räumen, 48 Firmen präsentierten sich in der begleitenden Ausstellung. Zwei Leitthemen: „Bio-Polymere“ und „Leichtbau“ Die beiden Leitthemen der Tagung waren: „Bio(basierte) Polymere / Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“ (siehe auch plasticker-News vom 14.6.2012) und „Leichtbau“-Konzepte, die nur mit Hochleistungs-Kunststoffen und speziellen Technologien neue Leistungspotenziale erschließen lassen (siehe auch plasticker-News vom 13.4.2012). Prof. Dr. Endres von der Hochschule Hannover zeigte gleich zu Beginn der Tagung zum Thema „Biobasierter Rohstoffe“ neue Perspektiven auf. Das Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe unter der Leitung von Prof. Endres gilt als eine der wichtigen Institutionen zum Thema in Europa. Nachbau eines menschlichen Knochenmodells Auch beim Thema Leichtbau rankte sich zunächst alles um Biologie. Barlog hatte Konstantin Schmer, einem Studenten der FH-Köln, Campus Gummersbach, die Aufgabe gestellt, sich im Rahmen eines Praxissemesters mit anschließender Bachelor-Arbeit mit dem Aufbau eines menschlichen Knochens zu beschäftigen, diesem Wunderwerk der Natur hinsichtlich Festigkeit und Leichtigkeit auf die Spur zu kommen und dies nachzubauen. Das Resultat war dann an einem Knochenmodell mit verschiedenen Schäumtechnologien und Hochleistungskunststoffen aus dem Sortiment von Barlog Plastics auszutesten. Spektakulärer Belastungstest auf dem Freigelände Den dann folgenden halbstündigen Ausführungen des Studenten ging eine spannende Demo auf dem Freigelände voraus. Vier Hüftknochenmodelle, hergestellt bei Barlog aus hochverstärkten, in Spezialverfahren geschäumten Kunststoffen wurden als tragende Elemente unter eine Plattform geschoben, auf die dann ein Kran ein Fahrzeug aus der Serviceflotte von Barlog absetzte. Nach abklingendem Applaus gab es eine Schätzfrage für das begeisterte Fachpublikum. Welche zusätzliche Beladung würde die zulässige Bruchlast überschreiten? Als Ansporn gab es eine Espressomaschine zu gewinnen, natürlich für die sichere Funktion im Innern mit hochfesten Werkstoffen von Barlog ausgestattet. Für die meisten anwesenden Vollprofis dann ein verblüffendes Resultat bei der Auflösung: Fahrzeug samt Plattform ergaben 2,9 to und die waren ja schon einen großen Applaus wert. Diese Belastung erlaubt bis zum Bruch eine Zuladung von 5,9 to. Das heißt: 8,8 to auf 4 Hüftknochengelenke bedeuten 2,2 to Belastung pro Knochen bis zum Bruch! Dies ist aktuell das beste Ergebnis aus der Praxissemester-Arbeit. Dass das Vorbild Natur hierfür mitverantwortlich ist, belegte Schmer in seinem Vortrag mit vergleichender Computertomographie - Aufnahmen der Struktur im Innern der von ihm hergestellten Knochen. Fazit des Studenten: Es muss noch ein hoher Aufwand an Prüfarbeit geleistet werden, bis ein abschließendes Ergebnis vorliegt. Dieser Umfang war von den Beteiligten so im Vorfeld nicht erwartet worden. Weitere Informationen: www.barlog.de, www.emsgrivory.com |
BARLOG plastics GmbH + BaHsys GmbH & Co. KG, Overath
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