| 04.07.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der vor allem als Autozulieferer aktive russische Kunststoffverarbeiter AvtoKomponent hat in Nizhnij Novgorod eine Anlage zur Produktion von Polypropylenrohren der Marke Fortress in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung handelt es sich dabei um das erste Projekt der neuen Unternehmenssparte Versorgungssysteme, die von AvtoKomponent mit dem Ziel einer Diversifizierung der Produktion aufgebaut wird. Als Partner beim Aufbau der Fortress-Anlage wird die deutsche Siegfried Schumacher GmbH genannt, die Ausrüstungen wurden Medienberichten zufolge von Battenfeld-Cincinnati geliefert. Die Anlage soll der Mitteilung zufolge bis Ende 2013 ihre volle Kapazität von 4.500 km PP-Rohren erreichen, die beim Bau von Wasser- und Fernwärmeleitungen Verwendung finden. Nach Angaben von AvtoKomponent-Chef Ivan Kotvitskij wird mittelfristig die Errichtung von zwei weiteren Produktionslinien für Kunststoffrohre erwogen. Insgesamt plant das Unternehmen in einem Zeitraum von zehn Jahren die Investition von rund 4 Mrd. RUB (97 Mio. EUR) in den Aufbau von Produktionsanlagen für Versorgungstechnik der Marke Fortress. AvtoKomponent hat ihren Stammsitz in Nizhnij Novgorod und produziert vor allem Kunststoffkomponenten für die russischen Autokonzerne GAZ und AvtoVAZ, beliefert aber auch ausländische Fahrzeugbauer und Zulieferer wie Renault, Volkswagen, Faurecia, Valeo und Lear. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen zudem die Gründung von Joint Ventures mit dem spanischen Automobilzulieferer Zanini und der norwegischen Hexagon Composites vereinbart. Weitere Informationen: www.autocomponent.info, www.schumachergmbh.eu, www.battenfeld-cincinnati.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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