| 25.07.2012, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der ungarische Kunststoffverarbeiter Electroplast Magyarország Kft, Tochter der österreichischen Electroplast, erweitert derzeit seine Produktionskapazitäten. Wie das Unternehmen mitteilte, werden am Standort in der südostungarischen Stadt Békéscsaba drei neue Spritzgussanlagen vom Typ Engel Duo 500 installiert und die elektrische Infrastruktur sowie die Werkhalle modernisiert. Außerdem werden neue Fördereinheiten erworben und auch die IT-Infrastruktur des Unternehmens wird fortentwickelt. Der Investitionsaufwand für die Maßnahmen beläuft sich auf 815,7 Mio. HUF (2,84 Mio. EUR), die zu 23% aus EU-Mitteln gefördert werden. Am Standort von Electroplast in Békéscsaba werden Kunststoffbehälter und -komponenten für das Werk des Herstellers von Haushaltschemikalien Henkel Hungary in Körösladány produziert. Aufgrund der steigenden Nachfrage müssen die Spritzguss-Kapazitäten in Békéscsaba um 37% erhöht werden. Die 1967 gegründete Electroplast produziert Leuchten, Fassungen und Spritzgussteile, u.a. Verschlusskappen für Behälter von Haushalschemikalien. Das Unternehmen verarbeitet dabei mit 40 Mitarbeitern etwa 1.500 t Kunstoffgranulate pro Jahr und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 6 Mio. EUR. Den ungarischen Produktionsstandort hatte Electroplast im vergangenen Jahr vor allem mit dem Ziel gegründet, ihren langjährigen Partner Henkel auf effiziente Weise beliefern zu können. Weitere Informationen: www.electroplast.at, www.henkel.hu Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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