| 05.03.2013, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der russische Kunststoffverarbeiter Poliplastik übernimmt das britische Branchenunternehmen Radius Systems. Darüber informierten beide Unternehmen in Pressemitteilungen, ohne auf weitere Einzelheiten der Transaktion einzugehen. Laut Poliplastik-CEO Miron Gorilovskij folgt das Unternehmen mit dem Deal seiner Strategie zur Aneignung von Know-how der führenden Anbieter am europäischen Markt. "Wir freuen uns über die erste Übernahme in der Europäischen Union, die eine schnellere Integration der Gruppe in die Familie der großen europäischen Kunststoffunternehmen ermöglichen, den Zugang zu modernen Technologien verbessern und den Absatzmarkt für unsere Produkte erweitern wird." Radius Systems produziert vor allem Rohre und Fittings aus Polyethylen (PE) für den Einsatz in der Gas- und Wasserversorgung und in der Abwasserentsorgung. Das Unternehmen beschäftigt 370 Mitarbeiter in dem zwischen Nottingham und Sheffield gelegenen Hilcote sowie an den nordirischen Standorten Banbridge und Lurgan. Im vergangenen Jahr belief sich der Umsatz von Radius Systems der aktuellen Mitteilung zufolge auf etwa 100 Mio. EUR. Die Poliplastik-Gruppe mit Hauptsitz in Moskau ist nach eigenen Angaben der größte Hersteller von Polymer-Verbundstoffen und Kunststoffrohren im postsowjetischen Raum. Zum Unternehmen gehören bislang Werke an den russischen Standorten Moskau, Omsk, Tyumen, Engels, Klimovsk, Novocheboksarsk, Dinskaya und Angarsk sowie in Kalush und Rubezhnoye in der Ukraine, im weißrussischen Kokhanovo und im kasachischen Stepnogorsk. Für das Jahr 2011 berichtete Poliplastik einen konsolidierten Umsatz von rund 23 Mrd. RUB (573 Mio. EUR). Einer Mitteilung vom vergangenen Jahr zufolge bereitet die Gruppe für 2014 ihr Börsendebüt vor. Weitere Informationen: www.polyplastic.ru, www.radius-systems.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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