| 29.08.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Chemiekonzern LANXESS AG (www.lanxess.de) hat im zweiten Quartal 2005 den Umsatz um über 11 Prozent auf 1,86 (Vorjahr: 1,67) Milliarden Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen kletterte um knapp 42 Prozent auf 163 (115) Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich auf 8,8 (6,9) Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 77 (10) Millionen Euro. „Bereits eingeleitete Restrukturierungen und die konsequent angewandte Preis-vor-Mengen-Strategie haben sich positiv auf unser Ergebnis ausgewirkt“, erläuterte LANXESS-Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann. „Wir haben allerdings nach wie vor strukturelle Defizite. Deshalb wird die Neuausrichtung des Konzerns weiterhin höchste Priorität haben, um die Ergebnislücke zum Wettbewerb zu schließen.“ Der Konzernchef kündigte daher ein zweites Restrukturierungspaket an, mit dem durch Prozessoptimierung, Effizienzsteigerung und Kostenreduzierungen jährliche Einsparungen in Höhe von 60 Millionen Euro erreicht werden sollen. Davon sollen zwei Drittel bereits in 2007 und ab 2008 die volle Summe realisiert werden. Das Paket umfasst die Schließung kleinerer und die Konsolidierung nicht profitabler Standorte. Betroffen sind die Business Units Inorganic Pigments (IPG), Leather (LEA), RheinChemie (RCH), Technical Rubber Products (TRP) und Textile Processing Chemicals (TPC) sowie die dafür zuständigen Servicebereiche. Diese Maßnahmen fokussieren sich im Wesentlichen auf die Regionen USA und Europa. Rund 450 Arbeitsplätze sind betroffen. Das Unternehmen veranschlagt dafür bis zum Jahr 2008 Einmalaufwendungen in Höhe von ca. 100 Millionen Euro. |
LANXESS AG, Leverkusen
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