| 25.03.2013, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das ContiTech-Segment Oil & Marine weitet wegen gestiegener Nachfrage seine Fertigungskapazitäten aus und startet mit einem neuen Werk den Direktvertrieb in die Turkstaaten, teilt das Unternehmen mit. ContiTech Fluid Technology investiert den weiteren Angaben zufolge mehrere Millionen Euro in eine Schlauchfabrik im türkischen Cerkezköy. Ab Jahresmitte sollen dort Bagger- und Kopplungsschläuche sowie Schläuche mit großen Durchmessern für die Bergbauindustrie hergestellt werden. ContiTech hat das Grundstück und die Maschinen einer türkischen Firma übernommen, die dort Marineschläuche zur Schiffsentladung und zum Andocken produziert hat. „Aufgrund der massiv gestiegenen Nachfrage investieren wir in zusätzliche Fertigungskapazitäten“, erklärt Matthias Schönberg, Geschäftsbereichsleiter ContiTech Fluid Technology, den Kauf. Dadurch werden teilweise die bestehenden Werke im britischen Grimsby und im ungarischen Szeged entlastet. Darüber hinaus strebt ContiTech von hier aus den direkten Vertrieb in die Turkstaaten Kasachstan, Kirgisistan, Turkmenistan und Aserbaidschan an. Die Kunden dort sollen dann von kurzen Wegen, besserer Logistik und mehr Service vor Ort profitieren. Ab der zweiten Jahreshälfte sollen in Cerkezköy auf mehr als 5.000 qm Produktionsfläche im Dreischichtbetrieb jährlich mehr als 1.000 Schläuche mit großen Durchmessern produziert werden. Weitere Produktion in Brasilien Bislang betreibt das Segment Oil & Marine Werke und Ingenieursbüros in Großbritannien, Ungarn, den USA und Deutschland. Bald soll der Neubau einer weiteren Produktion im brasilianischen Macae beginnen. Außerdem wurde ein Vertriebs- und Servicestützpunkt in Dubai aufgebaut, der ab dem zweiten Quartal dieses Jahres zu einer weiteren Schlauchmontage ausgebaut werden soll. Weitere Informationen: www.continental-industry.com |
ContiTech AG, Hannover
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