| 15.04.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zum Start des Sommersemesters 2013 wird Burkhard Stolz (50) im Studiengang Medizintechnik auf das Lehrgebiet „Technische Entwicklung von diagnostischen Systemen und Mikrosystemen“ berufen. Präsident Prof. Dr. Erich Bauer überreichte am 15. März 2013 dem neuen Kollegen die Ernennungsurkunde. „Gesundheit ist ein Megatrend, der in Zeiten reduzierter Budgets innovative Lösungen mit breiter Verfügbarkeit verlangt. Im internationalen Wettbewerb ist die spezialisierte und hochqualifizierte Ausbildung der Studenten eine Plattform für die Spitzenposition der deutschen Industrie“, sagt der frisch ernannte Prof. Dipl. Ing. Burkhard Stolz. „Unsere Zusammenarbeit mit der Hochschule beweist, dass die Verbindung von Theorie und Praxisnähe für die Studierenden, aber auch für Gerresheimer als Unternehmen, viele Vorteile bringt“, sagt Manfred Baumann, COO/CTO bei der Gerresheimer Regensburg GmbH und verweist darauf, dass das Unternehmen erst im Mai vergangenen Jahres die Hochschule beim Aufbau eines Reinraumlabors unterstützte. Burkhard Stolz begann vor 15 Jahren bei Gerresheimer Plastic Systems als Entwicklungsleiter für medizinische Kunststoffsysteme. Als Vice President Sales Diagnostics and Medical leitete er fast zehn Jahre lang den Vertrieb für Medizintechnik und Diagnostik. Mit seinem Team betreute er namhafte Kunden in Europa, Asien und Nordamerika. „Die Sprache des Kunden zu sprechen, die wirklichen Bedürfnisse zu verstehen, das ist der Schlüssel für erfolgreiche Produkte und für eine langfristige Partnerschaft“, sagt er über seine langjährigen Erfahrungen im Geschäftsleben. Seine neuen „Kunden“ werden die Studierenden an der Hochschule Amberg-Weiden sein, die ab Oktober den Status einer Technischen Hochschule erhält. Die Professur ist Teil des Technologie- und Wissenschaftsnetzwerkes (TWO) in Kooperation mit der Hochschule Regensburg mit Förderung durch den Freistaat Bayern. Prof. Dipl.-Ing. Burkhard Stolz studierte Maschinenbau in Duisburg und Aachen mit dem Schwerpunkt Kunststoffverarbeitung am Institut für Kunststofftechnik (IKV). Dort beschäftigte er sich bereits mit Themen der Medizintechnik, beispielsweise mit der Verarbeitung von resorbierbaren Kunststoffen, die als Implantatmaterial für Patienten verwendet werden. 1991 erfolgte der Umzug nach Bayern, wo er am Forschungszentrum Tutzing der Boehringer Mannheim GmbH als Entwicklungsingenieur und Systemprojektleiter im Bereich Entwicklung von Geräten und Verfahren für die Labordiagnostik und Molekulare Diagnostik tätig war. Über Gerresheimer Gerresheimer gilt als ein weltweit führender Hersteller hochwertiger Spezialprodukte aus Glas und Kunststoff für die internationale Pharma- und Healthcare-Industrie. Das Angebotsspektrum erstreckt sich von Arzneimittelfläschchen bis hin zu komplexen Drug Delivery-Systemen wie Spritzensysteme, Insulin-Pens und Inhalatoren zur sicheren Dosierung und Applikation von Medikamenten. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftet an 47 Standorten in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro und beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter. Weitere Informationen: www.gerresheimer.com, www.oth-aw.de |
Gerresheimer AG, Düsseldorf
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