| 03.05.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der ungarische Kunststoffverarbeiter Electroplast Magyarország Kft, Tochter der österreichischen Electroplast, hat sein erweitertes Werk in Betrieb genommen. Medienberichten zufolge wurden am Standort in der südostungarischen Stadt Békéscsaba drei neue Spritzgussanlagen vom Typ Engel Duo 500 installiert und die elektrische Infrastruktur sowie die Werkhalle modernisiert. Außerdem wurde neue Transporttechnik erworben und auch die IT-Infrastruktur des Unternehmens wurde weiterentwickelt. Der Investitionsaufwand für die Maßnahmen belief sich auf 815,7 Mio. HUF (2,72 Mio. EUR), die zu 23% aus EU-Mitteln gefördert wurden. Im Zuge der Standorterweiterung ist die Zahl der Mitarbeiter auf 29 erhöht worden. Am Standort von Electroplast in Békéscsaba werden Kunststoffbehälter und -komponenten für das Werk des Herstellers von Haushaltschemikalien Henkel Hungary in Körösladány produziert. Aufgrund der steigenden Nachfrage mussten früheren Angaben zufolge die Spritzguss-Kapazitäten in Békéscsaba um 37% erhöht werden. Die 1967 gegründete Electroplast produziert Leuchten, Fassungen und Spritzgussteile, u.a. Verschlusskappen für Behälter von Haushaltschemikalien. Das Unternehmen verarbeitet dabei mit 40 Mitarbeitern etwa 1.500 t Kunststoffgranulat pro Jahr und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 6 Mio. EUR. Den ungarischen Produktionsstandort hatte Electroplast Ende 2011 vor allem mit dem Ziel gegründet, ihren langjährigen Partner Henkel auf effiziente Weise beliefern zu können. Etwa 90% der in Békéscsaba hergestellten Produkte sind für Henkel bestimmt, außerdem produziert die Electroplast Kft auch für die österreichische Muttergesellschaft. Im vergangenen Jahr erzielte die ungarische Electroplast-Tochter einen Umsatz von 1,1 Mrd. HUF (3,6 Mio. EUR), für dieses Jahr werden Einnahmen in Höhe von 1,5-2 Mrd. HUF (5-6,6 Mio. EUR) erwartet. Weitere Informationen: www.electroplast.at Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Arburg: "Allrounder Trend" für automatisierte Standardanwendungen im Spritzgießen
Mocom: Dirk Sadowski übernimmt CEO-Position
Moretto: Neue Systeme für Materialförderung, Trocknung und Prozessüberwachung
Arburg: Mikro-Spritzgießen filigraner 0,002-Gramm-Bauteile
Borouge: Roland Janssen übernimmt Leitung von Vertrieb und Marketing
Albis: Fokus auf Materialauswahl, Regulierung und PFAS-freie Werkstoffoptionen
Meist gelesen, 10 Tage
Dreher: Amis übernimmt insolventen Schneidmühlenhersteller
Krallmann: Übernahme der insolventen KLT Hummel Plastic
Borouge: Roland Janssen übernimmt Leitung von Vertrieb und Marketing
Arburg: Mikro-Spritzgießen filigraner 0,002-Gramm-Bauteile
Lotte Chemical: Übernahme der Engro Polymer & Chemicals
Krall Kunststoff-Recycling: Louis Krall ist weiterer Geschäftsführer
Meist gelesen, 30 Tage
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Dreher: Amis übernimmt insolventen Schneidmühlenhersteller
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
Krallmann: Übernahme der insolventen KLT Hummel Plastic
WIS Kunststoffe: Daniel Römhild ist neuer Geschäftsführer – Feier zum 35-jährigen Bestehen
Schütz: Mehrheitsbeteiligung an Repack erweitert Rekonditionierungsnetzwerk in Italien
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Covestro: Strategic investment program to expand global MDI capacity
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|