| 10.05.2013, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bayer MaterialScience will seine Entwicklungs-Aktivitäten noch stärker auf Themen konzentrieren, die eng mit dem Kerngeschäft verknüpft sind. Deshalb will das Unternehmen seine Arbeiten rund um Kohlenstoff-Nanoröhrchen (Carbon Nanotubes – CNT) zum Abschluss bringen. Wie diese Forschungs-Ergebnisse und das Know-how für Herstellung und Verwendung konkret weiter genutzt werden können, soll zeitnah festgelegt werden. Forscher von Bayer MaterialScience hatten in Zusammenarbeit mit externen Partnern in den vergangenen Jahren komplexe Fragen zur sicheren Herstellung von speziellen Kohlenstoff-Nanoröhrchen bearbeitet. Es wurden Verfahren zur Aufskalierung der Produktionsprozesse erarbeitet sowie neue Katalysatorgenerationen und Produkttypen entwickelt. Wichtiges Know-how erarbeitet Viele Erkenntnisse wurden bereits im Laufe der vergangenen Jahre anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Innovationsallianz Carbon Nanotubes (Inno.CNT) zur Verfügung gestellt, zu deren rund 90 Mitgliedern auch Bayer MaterialScience gehört. „Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass die Kohlenstoff-Nanoröhrchen ein großes Potenzial haben“, erläutert Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Bayer MaterialScience. Jedoch habe sich herausgestellt, dass die möglichen Anwendungsbereiche, die von technischer Seite vielversprechend erscheinen, derzeit entweder sehr fragmentiert seien oder nur wenige Überschneidungen mit den Kernprodukten des Unternehmens und deren Anwendungsspektrum hätten. Thomas: „Für Bayer MaterialScience sind mit Bezug zum eigenen Portfolio bahnbrechende Anwendungen für den Massenmarkt und mithin eine umfangreiche Kommerzialisierung derzeit nicht in Sicht.“ Dennoch sei das Know-how eine wichtige Grundlage für einen möglichen späteren Einsatz von CNT, zum Beispiel in der Optimierung von Lithium-Ionen-Batterien. „Zur konkreten Nutzung des erarbeiteten Know-hows stehen wir in Kontakt mit potentiellen Interessenten“, sagt Thomas. Der Abschluss der Nano-Projekte habe keine Auswirkung auf die Beschäftigungslage. Alle 30 Mitarbeiter, die in diesem Bereich tätig sind, würden innerhalb des Konzerns auf angemessene andere Arbeitsplätze vermittelt. |
Bayer MaterialScience AG, Leverkusen
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