| 12.06.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Kunststoffe sind ein ideales Beispiel dafür, wie es gelingen kann, Werkstoffe effizient und intelligent zu nutzen, zu verwerten und wieder in den Kreislauf einzubringen. Beim Kolloquium „Zukunft Kunststoff-Verwertung 2013“ stellen Fraunhofer UMSICHT und BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung am 10. und 11. September das Thema Ressourceneffizienz in den Fokus. Der Veranstaltungsort ist in diesem Jahr nicht Krefeld, sondern im „Haus der Unternehmer“ in Duisburg. Kunststoffe und Ressourceneffizienz sind alte Bekannte: Die Herstellung von Polymeren verbraucht Energie und stoffliche Ressourcen. Als Produkte sparen Kunststoffe im Gebrauch Ressourcen ein und gebrauchte Kunststoffe sind selbst wertvolle und energiereiche Sekundärrohstoffe. Fortschritte bei Sammlung, Sortierung und Verwertung von Kunststoffen wirken sich direkt auf den Verbrauch von Primärrohstoffen aus. In dieses Wechselspiel sind in Deutschland seit über 20 Jahren Politik, Kunststoffindustrie, Sortierer und Verwerter eng eingebunden. Beim Kolloquium kommen daher alle wesentlichen Akteure zu Wort. Vertreter aus Chemie- und Kunststoffindustrie verdeutlichen Bedeutung und Potenzial von Ressourceneffizienz für weltweit agierende Konzerne. Wissenschaftler zeigen auf, wie sich das Ziel Ressourceneffizienz messtechnisch fassen lässt, welche Rolle „neue“ Polymere wie z.B. Biokunststoffe spielen und welche Rolle Marktbedingungen bei der Entscheidung zwischen energetischer und werkstofflicher Nutzung von Kunststoffabfällen zukommen. Außerdem erfahren die Besucher, wie sich das deutsche Ressourceneffizienzprogramm auf Kunststoffherstellung und –verwertung auswirkt und wie künftige Quoten für die haushaltsnahe Sammlung von Wertstoffen aussehen könnten. Effiziente Nutzung von Kunststoffabfällen braucht die Expertise der Sortierer und Verwerter, die sich präzise auf die Wünsche ihrer Kunden einstellen müssen. Das Kolloquium bietet daher auch Praktikern eine Bühne. Wo stehen wir nach 20 Jahren Verpackungsverordnung heute mit dem Kunststoffrecycling? Welche Erfahrungen machen Anwender, die in ihren Produkten statt Primärware Sekundärkunststoff verarbeiten? Und wo bleibt das geplante Wertstoffgesetz, das der Verwertung Schub geben soll? Zwei Podiumsdiskussionen sind zu diesen und anderen Fragen angekündigt und sollen deutlich machen: Ressourceneffizienz am Beispiel von Kunststoffen ist kein hehres Ziel, sondern eine ganz konkrete Herausforderung, die Wirtschaft, Politik und Verwertungsbranche nur gemeinsam meistern. Weitere Informationen: www.bkv-gmbh.de, www.umsicht.fraunhofer.de Zukunft Kunststoff-Verwertung 2013, 10.-11.9. 2013, Duisburg |
Fraunhofer UMSICHT + BKV, Oberhausen + Frankfurt
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