| 11.10.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Verarbeitungshilfsmittel sind in einigen Bereichen der Kunststoff verarbeitenden Industrie von großer Bedeutung und verhelfen durch ihre Funktion zu störungsfreier und ggf. schnellerer Produktion. Fluorpolymere werden seit Jahren für die Prozessoptimierung bei der Verarbeitung von Polyolefinen und anderen Polymeren verwendet. So verhindert ein optimal auf den Prozess und das Material abgestimmtes Verarbeitungshilfsmittel Oberflächeneffekte wie Schmelzebruch und „Shark Skin“. Zusätzlich wird die Bildung von Stippen und Gelpartikeln durch die geringere Haftung des Grundmaterials am Extruder und am Werkzeug verringert bis komplett verhindert. Unter dem Namen „Luvobatch“ liefert Lehmann & Voss & Co. hier eine große Auswahl von Produkten auf Basis thermoplastischer Kunststoffe mit unterschiedlichen Additivkombinationen und Konzentrationen.Ähnliche Effekte treten auch bei der Verarbeitung von Barrierewerkstoffen wie Polyamid und EVOH auf und beeinflussen die Qualität und/oder den Prozess negativ. Als fatal hierbei gilt, dass diese Werkstoffe oft nur einen Bruchteil der Schichtstärke des Halbzeuges (Film, Rohr, Sheet) darstellen, auf der Kostenseite jedoch meist ein entscheidender Faktor sind. Zusätzlich können Fehlstellen in den Barriereschichten von Multilayer-Systemen zu einem erhöhten Ausschuss führen, der nur aufwendig wieder aufgearbeitet werden kann. Unter diesen Aspekten, hat Lehmann & Voss & Co. in den letzten Monaten zwei neue, innovative Produkte entwickelt, die die Verarbeitung von den Barrierewerkstoffen Polyamid und EVOH deutlich vereinfachen und optimieren. Das „Luvobatch“ PA PPA 9659 basiert auf einem hochviskosen PA6 Träger und ist somit für eine Vielzahl von Polyamiden geeignet. Das „Luvobatch“ EVOH PPA 5157 basiert auf einem EVOH mit 32 Mol% Ethylengehalt und eignet sich für den Einsatz in allen üblichen EVOH-Qualitäten mit Ethylengehalt von 29 Mol% bis zu 44 Mol%. Erste Versuche bei namhaften Folien-, Platten- und Rohrherstellern haben den Angaben zufolge die gewünschten Effekte gezeigt und somit sei für diese Kunden eine Produkt- und/oder Prozessoptimierung möglich gewesen. Dies hätte wiederum zu einer Steigerung der Produktivität geführt, bei den betroffenen Produkten und somit zu einer Kostenreduktion. Neben den schon beschrieben positiven Effekten von Verarbeitungshilfsmitteln, würde sich beim „Luvobatch“ EVOH PPA 5157 zusätzlich noch eine deutlich verbesserte Maschinengängigkeit im Wendelverteiler zeigen, was wiederum dünnere EVOH-Schichten ohne Fehlerbild erlaube, was zu einer weiteren Kostensenkung beitrage. Lehmann & Voss & Co. wird mit fünf Geschäftsbereichen auf der K 2013 vertreten sein. Weitere Informationen: www.lehvoss.com K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 8a, Stand K49 |
Lehmann & Voss & Co., Hamburg
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