| 16.10.2013, 06:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Aus Anlass der am 15.10.2013 bekannt gegebenen weiteren Anhebung der EEG-Umlage zum 1.1.2014 bekräftigt der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) e.V. seine Forderung nach einer Entlastung mittelständischer Industrieunternehmen. Die dramatische Strompreis-Steigerung in den vergangenen Jahren habe zu einer Verringerung der Margen geführt und schade der internationalen Wettbewerbsfähigkeit vieler mittelständischer Betriebe der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Getrieben werde diese Entwicklung von der ständig steigenden EEG-Umlage. Sie werde zusätzlich verschärft durch weitere Kostenbestandteile wie KWK-Zuschlag, Offshore-Umlage, Stromsteuer und Konzessionsabgabe. "Weitere Steigerungen der EEG-Umlage können nicht mehr hingenommen werden. Die Belastungsfähigkeit vieler Unternehmen ist bereits mit der aktuellen Höhe der EEG-Umlage überschritten. Zudem sind die Entlastungsmöglichkeiten für viele Kunststoffverarbeiter unzureichend", so Dr. Oliver Möllenstädt, Hauptgeschäftsführer des GKV. Das heute von den Netzbetreibern angekündigte weitere Ansteigen der EEG-Umlage zum 1.1.2014 muss nach Überzeugung des GKV unbedingt verhindert werden. Ein weiterer Anstieg der Umlage kann aus Sicht des Verbands vermieden werden, indem die Bundesregierung einen Ausgleich des EEG-Kontos aus Haushaltsmitteln beschließe. Die hierfür erforderlichen Mittel habe der Staat bereits vereinnahmt, etwa durch die auf die EEG-Umlage zu entrichtende Umsatzsteuer und die Stromsteuer. "Bei der Energiewende handelt es sich nach unserer Auffassung um eine gesellschaftliche Aufgabe, dementsprechend kann die Finanzierung zukünftig nicht mehr ausschließlich über den Strompreis erfolgen. Unter der Voraussetzung, dass die Zusagen für Bestandsanlagen nicht angegriffen werden sollen, müssen die Förderzusagen der Vergangenheit u. E. aus dem Bundeshaushalt finanziert werden", so Möllenstädt weiter. Die Förderung der Erneuerbaren Energien muss nach Meinung des GKV mittelfristig in einem definierten Zeitfenster vollständig auslaufen, so dass sich die Technologien einem marktwirtschaftlichen Wettbewerb stellen. Der GKV setzt sich gemeinsam mit anderen Industrieverbänden für entsprechende Kurskorrekturen bei der Energiewende ein. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt a.M.
» insgesamt 262 News über "GKV" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
PETValue Philippines: Nicht recycelbare Flaschenbestandteile als Brennstoff für die Zementproduktion
Arterex: Neuer ISO-Klasse-8-Reinraum erweitert Medizintechnikfertigung in Mexiko
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Colines: Voll ausgestattete 9-Schicht-Gießfolienanlage für Kundentests verfügbar
Meist gelesen, 10 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
Autoneum: Zwei neue Werke in China
Wago: Björn Twiehaus ab September neuer CEO
RewinPlast: Neue Pilotanlage zur Aufbereitung schwer recycelbarer Kunststoffreste
Arterex: Neuer ISO-Klasse-8-Reinraum erweitert Medizintechnikfertigung in Mexiko
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Kebo: Zusammenschluss mit Plastisud
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|