| 22.01.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Für den zur insolventen kroatischen Chemieholding Dioki gehörenden Kunststoffproduzenten Dina Petrokemija liegt ein konkretes Übernahmeangebot einer britischen Investmentgesellschaft vor. Wie kroatische Medien unter Verweis auf Vertreter des Managements und der Insolvenzverwaltung berichten, soll es sich um eine Offerte des Londoner Fonds Devon handeln. Hinter dem Angebot werden allerdings Investoren aus Russland oder Kasachstan vermutet. Dina Petrokemija hat ihren Sitz in Omišalj auf der Adria-Insel Krk und verfügt dort über Kapazitäten zur Produktion von jährlich rund 90.000 Tonnen Polyethylen (LD-PE). Allerdings sind den aktuellen Meldungen zufolge allein für die Wiederinbetriebnahme der Produktionsanlagen Investitionen von etwa 25 Mio. EUR notwendig, für einen rentablen Betrieb der Anlagen müssten zudem die Kapazitäten weiter ausgebaut werden. Das reguläre Insolvenzverfahren über die Dina-Mutter Dioki wurde Ende November vergangenen Jahres vom Wirtschaftsgericht in Zagreb eröffnet. Vorausgegangen war ein sogenanntes Vorinsolvenzverfahren, das allerdings im Oktober ohne Ergebnis beendet wurde, nachdem ein vom Dioki-Management vorgelegter Restrukturierungsplan keine Mehrheit bei den Gläubigern gefunden hatte. Die Dioki-Gruppe umfasst neben Dina Petrokemija die Tochterunternehmen Dioki, Diokiplastika und Dioplin. Zu den Aktiva gehören außerdem lukrative Grundstücke auf Krk, die bislang für den seit Längerem geplanten Bau eines LNG-Terminals vorgesehen waren. Die Verbindlichkeiten der Holding belaufen sich Medienberichten zufolge auf über 900 Mio. HRK (120 Mio. EUR), zu den Gläubigern gehören u.a. die Hypo Alpe Adria Bank (HAAB) und die Bankengruppe UniCredit. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Kroatien
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