| 09.05.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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1. Juli 2014, Köln Belastungen der Umwelt durch Plastikmüll im Meer sind schon seit längerem Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und umweltpolitischer Diskussionen. Auf der Mikroplastik-Konferenz des nova-Instituts werden jetzt die weitaus schwerer zu fassenden Quellen und Auswirkungen kleinster Kunststoffpartikel auf Meeresökologie und Menschen lösungsorientiert in den Mittelpunkt gerückt. Die erste umfassende Konferenz in Deutschland zum aktuellen Thema findet am 1. Juli 2014 im Maternushaus in Köln statt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Kunststoffe einen großen Anteil an der "Vermüllung" der Ozeane ausmachen. Im Meeresschutz werden Kunststoffpartikel mit einem Durchmesser kleiner als fünf Millimeter als Mikroplastik bezeichnet. Dabei kann es sich um sekundäre Fragmente handeln, die durch die Zersetzung größerer Kunststoffteile wie Verpackungen entstehen oder als Fasern aus Textilien ausgewaschen werden. Es können jedoch auch primäre Kunststoffpartikel sein, die bereits in mikroskopischer Größe hergestellt werden. Dazu gehören Granulate, die in kosmetischen Mitteln, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie weiteren Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Die Veranstaltung zum Thema Mikroplastik will
"Die Zeit für eine breit angelegte Konferenz zum Thema Mikroplastik ist mehr als überfällig. Wir richten uns dabei an alle Interessensgruppen, die zur Lösung der Problematik beitragen wollen - Mikroplastik ist kein unüberwindbares Problem für die Gesellschaft und sollte zügig angegangen werden", erklärt Michael Carus, Geschäftsführer des nova-Instituts. Während der Veranstaltung soll es deshalb viel Raum für Diskussionen zwischen Herstellern, Anwendern, Wissenschaftlern, Umweltverbänden, Behörden und weiteren Interessensgruppen geben. Weitere Informationen: nova-institut.de |
nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH, Hürth
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