| 16.02.2006 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Turkmenistan, das früher unter den 10 größten Baumwollproduzenten weltweit rangierte, verfügt über umfangreiche Öl- und Erdgasvorräte, die auf Grund fehlender Infrastruktur wirtschaftlich noch nicht voll genutzt werden können. Im Rahmen der turkmenischen Industrialisierungsbestrebungen hat das türkische Unternehmen Erku International Ltd. mit Stammsitz in Ankara, den Auftrag zur Planung und Errichtung eine Rohrfabrik erhalten. In der turkmenischen Hauptstadt Ashgabat entstand eine moderne Fabrik mit einer Gesamtgröße von fast 167.000 m² Fläche, in der künftig jährlich ca. 8,5 Mio. Meter unterschiedliche Rohre und Fitting-Systeme für den heimischen sowie den angrenzenden zentralasiatischen Markt hergestellt werden sollen. Am 19. Februar 2006 wird dieses Werk unter Teilnahme hochrangiger Regierungsvertreter feierlich eingeweiht. Eigentümer der neuen Turba Pipe Factory, die über eine Produktionsfläche von 37.621 m2 verfügt, ist TURKMENNEFTEGAZSTROY. "Um von Anfang an den Markt mit hochqualitativen Produkten zu attraktiven Preisen bedienen zu können, wurde das Werk unter modernsten Gesichtspunkten konzipiert und mit State-of-the-art-Maschinenanlagen ausgerüstet – und zwar von der Rohstoffdosierung bis zur Qualitätskontrolle", erklärt der Geschäftsführer Gökan Arasli. Bereits mit Unternehmensstart ist das Produktprogramm enorm breit gefächert. Hierzu stattete das Unternehmen seine Fabrik mit verschiedensten leistungsfähigen Komplettlinien aus. Zwölf Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 15 und 160 to stellen insgesamt 350 verschiedene Fittings her. Zum Produktspektrum gehören HDPE- und MDPE-Fittinge in einem Durchmesserbereich zwischen 20 und 315 mm für Gas- und Wasserrohrsysteme sowie verschiedene Verbindungsstücke für Elektroinstallationen. Darüber hinaus bietet Turba Pipe PP-Fittings im Durchmesserbereich zwischen 50 und 160 mm, PP-R-C-Fittings mit 20 bis 63 mm Durchmesser sowie stahlverstärkte Fittings für Hochdruckrohre an. Eigens für diese Produkte investierte der Verarbeiter in eine Metallbearbeitungsanlage mit CNC-Stanze sowie in ein Roboter gesteuertes Schweiß-System. In der Extrusionshalle befinden sich acht komplette Rohr- und Schlauchextrusionslinien. Fünf dieser Linien lieferte die Wiener Cincinnati Extrusion GmbH (www.cet-austria.com). Hierzu gehört eine Bewässerungsrohranlage, ausgerüstet mit einem Alpha-Extruder für 16 bis 20 mm-Rohre. Alternativ lassen sich mit dieser Linie auch faserverstärkte PVC-Schläuche mit einem Durchmesser zwischen 6 und 32 mm herstellen. Weiterhin installierte Cincinnati Extrusion eine Mono- und zwei Coextrusionslinien zur Herstellung von PE-Rohren mit einem Durchmesser zwischen 20 und 630 mm, von drucklosen PP-Rohren im Durchmesser-Bereich zwischen 50 und 200 mm sowie für 20 bis 63 mm-PP-R-Rohre für Hausinstallationen. Bei der fünften Linie handelt es sich um eine 7-Schicht-Coextrusionslinie, ausgerüstet mit sieben Extrudern, zur Produktion von speziellen stahlverstärkten Kunststoffrohren für Hochdruckanwendungen. "Je nach Anforderung des Kunden an Druckklasse und Transportgut können wir mit dieser sowie auch mit unserer zweiten Linie stahlumwickelte Rohre mit zwei oder vier Stahlschichten herstellen", erklärt Arasli. Schließlich gehören zum Produktspektrum glasfaserverstärkte Rohre, für die der Rohrhersteller ebenfalls das entsprechende Maschinenequipment besitzt. Neben den Spritzgießmaschinen und Extrusionsanlagen verfügt die Fabrik über ein vollautomatisches zentrales Materialtrocknungs und -fördersystem. Damit das Werk wirtschaftlich und abfallarm arbeiten kann, steht für das Inhouse-Recycling eine Granulieranlage bereit. Das hauseigene Labor ist mit modernstem Testequipment ausgestattet, so daß alle nötigen mechanischen und chemischen Untersuchungen direkt durchführbar sind. |
Cincinnati Extrusion GmbH, Wien, Österreich
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