| 29.07.2014, 06:10 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Rowasol GmbH erprobt derzeit ein neues Dosiersystem, das Flüssigfarbe bei Extrusionsanwendungen stromabwärts in die Kunststoffsschmelze eindosiert und sie mit dieser homogenisiert. Dabei werde der Extruder nicht mit Farbe kontaminiert, was bei Farbwechseln einen klaren Vorteil hinsichtlich des Material- und Zeitaufwandes bringe. Das Dosiersystem sei in dieser Form einzigartig und erlaube eine sichere Zufuhr der Flüssigfarbe in den Druckbereich der Extrusionslinie. Herzstück des Systems ist eine Zahnradpumpe von Oerlikon Barmag, die einen Druck von bis zu 80 bar aufbauen kann. Sie ist in verschiedenen Ausführungen für Dosierbereiche von 0,1 bis 500 kg/h erhältlich. Ein frei wählbarer Vorratsbehäler, zum Beispiel ein IBC oder auch das Rainbow-System, ist über einen Kunststoffschlauch mit tropffreien Schnellverschlusskuppelungen an die Pumpe angeschlossen. Über eine Edelstahlleitung wird die Verbindung zum Extruder hergestellt. Exklusiv für Rowasol entwickelte druckgeregelte Spül- und Sicherheitsventile sind in diese Leitung integriert und sollen einen schnellen und sicheren Farbwechsel garantieren. Um vor der Installation des Systems sicherzustellen, dass die Flüssigfarbe homogen eingearbeitet wird, kooperiert Rowasol mit Promix-Solutions, einem Spezialisten für statische Schmelzmischer. Im Vorfeld werden in Zusammenarbeit mit dem Kunden alle relevanten Parameter an Promix-Solutions übergeben. Das Unternehmen berechnet dann, ob der bereits eingebaute Mischer für eine homogene Einfärbung sorgt und spricht ggf. Empfehlungen hinsichtlich effektiverer Mischer oder weiterer Einbauten aus. Die Erprobungsphase des neuen Injektionssystems soll voraussichtlich bis Oktober abgeschlossen sein. Erste Ergebnisse sollen bereits auf der Fakuma präsentiert werden. Weitere Informationen: www.rowa-group.com, www.rowainc.net |
Rowasol GmbH, Pinneberg
» insgesamt 17 News über "Rowasol " im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Schütz: Mehrheitsbeteiligung an Repack erweitert Rekonditionierungsnetzwerk in Italien
KraussMaffei: Autonome Qualitätsregelung und kompakte Automation für die Spritzgießproduktion
Wintec: Zweiplattenmaschine fertigt 360 Kleiderbügel pro Stunde
Polyblend: Vier Millionen Euro für Ausbau der Produktion von Kunststoffcompounds mit Rezyklatanteil
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Meist gelesen, 10 Tage
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Antolin: Stillhalteabkommen mit Anleihegläubigern
Polyblend: Vier Millionen Euro für Ausbau der Produktion von Kunststoffcompounds mit Rezyklatanteil
Evonik: Claus Rettig übernimmt vorübergehend Führung des Konzerns
LyondellBasell: Umsatz und Ergebnis steigen im zweiten Quartal deutlich
RCS-Gruppe: 75 Mio. Euro-Invest in neuen Recyclingstandort in Werne - Recycling von HDPE, PS und PET
Wintec: Zweiplattenmaschine fertigt 360 Kleiderbügel pro Stunde
Meist gelesen, 30 Tage
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
SKZ: Neue Haitian-Spritzgießmaschine für die Fachkräftequalifizierung
PureCycle: Steigerung von Produktion und Absatz von PP-Rezyklat
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|