| 24.09.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Das Magnetspannsystem ist auf Spritzgießmaschinen mit 4.000 bis 45.000 kN Schließkraft abgestimmt. Das System ist laut Anbieter für Einsatztemperaturen bis 100°C geeignet und für den Schließkraftbereich zwischen 4.000 und 45.000 kN vorgesehen. Es erfülle alle ISO-Standards und verfüge als bisher einziges Magnetsystem über das französische APAVE-Sicherheitszertifikat. Ein genereller Vorteil der Magnetspannsysteme gegenüber hydraulischen Spannsystemen ist die gleichmäßig über die ganze Kontaktfläche zwischen Maschinen und Werkzeug verteilte Haltekraft. Die ganzflächige Anhaftung des Werkzeugs vermeidet Durchbiegungen der Werkzeugplatten beim Öffnen. Das Werkzeug „atmet“ weniger, es kommt zu geringeren Relativbewegungen von Kavitätenkomponenten und Führungselementen und damit zu weniger Reibungs- oder Biegeverschleiß. Weniger Verschleiß führt zu verlängerten Serviceintervallen und erhöhter Betriebssicherheit der Spritzgießwerkzeuge. Das Magnetsystem nutzt standardisierte Ovalenden-Langpolen. Das stelle sicher, dass die Langpole mit minimalem Aufwand an Arbeit und Werkzeug auswechselbar sind. Dies reduziere die Maschinen-Stillstandszeiten im Servicefall. Mit der neuen Ausführungsgeneration sei die vollständige Funktionsüberwachung realisiert worden. Grundlage ist das Funktions-Monitoring jedes einzelnen Magnetelements, des dort wirksamen magnetischen Status (magnetisiert oder neutral), des magnetischen Flusses und die resultierende Spannkraft. Darüber hinaus wird über die Statusüberwachung des Näherungsschalters ein eventuelles Abheben des Werkzeugs beim Formöffnen überwacht. Über einen Temperatursensor wird der Betrieb innerhalb der zulässigen Betriebstemperatur sichergestellt. Sonder-Ausführungen für höhere Betriebstemperaturen sind ebenfalls verfügbar. ![]() Alle Bedien- und Überwachungsfunktionen lassen sich über das Touch-Screen-Bedienterminal ausführen. Magnetspannsysteme sind nicht nur beim Spritzgießen eine Option zur Verkürzung von Rüstvorgängen, sondern auch bei zahlreichen anderen Kunststoff-Verarbeitungsverfahren. Beispiele sind Vakuumformanlagen, Blasmaschinen oder das Rotoformen. Während beim Vakuumformen und dem Extrusionsblasformen eine Temperaturbeständigkeit der Magnetelemente bis 100°C in der Regel ausreichend ist, sind beim Rotoformen bis zu 300°C möglich und üblich. Dafür und für Maschinen zur Gummiverarbeitung wurden Magnetsysteme entwickelt, die Kontakttemperaturen von 300°C für mindestens 20 Minuten standhalten. Weitere Informationen: www.easchangesystems.com Fakuma 2014, Friedrichshafen, 14.-18.10.2014, Halle A7, Stand 7203 |
EAS Europe B.V., Renswoude, Niederlande
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