| 02.07.2015, 13:56 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) beobachtet eine dramatisch verschlechterte Rohstoffversorgung hinsichtlich einer Reihe von Kunststoffen in Europa. In diesem Zusammenhang weist der Verband Branchenunternehmen auf die Möglichkeit zur Beantragung von Zollkontingenten für Rohstoffimporte aus Ländern außerhalb der Europäischen Union und der Türkei hin. Die Beantragung von Zollkontingenten wird im Rahmen der Strategischen Allianz zur Polymerversorgung zwischen den europäischen Kunststoffverarbeiter-Verbänden unterstützt und koordiniert. Aufgrund der aktuell unzureichenden Versorgung mit bestimmten Rohstoffen in Europa können Kunststoffverarbeiter, für die ein Import von Rohstoffen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union und der Türkei in Betracht kommt, Zollkontingente für definierte Rohstoffmengen beantragen. Zollkontingente erlauben es einzelnen Unternehmen, bestimmte Rohstoffmengen und innerhalb eines festgesetzten Zeitraums zollbegünstigt einzuführen. Parallel zu den Anträgen von Branchenunternehmen auf Zollkontingente setzen sich die Verbände auf europäischer Ebene für eine Senkung der Importzölle auf die betroffenen Kunststoffe gegenüber der Europäischen Kommission ein. Die Beantragung und Genehmigung eines Zollkontingents erfordert einen mehrmonatigen Vorlauf. Informationen zum formalisierten Antragsverfahren für Zollkontingente erhalten Mitgliedsunternehmen bei Bedarf von den GKV-Trägerverbänden AVK, IK, pro-K und GKV/TecPart. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV), Bad Homburg
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