| 09.07.2015, 05:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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16.-17. September 2015, Bonn Die Rohstoffpreisentwicklung, fehlende Fachkräfte und eine nicht abnehmende Regulierungswut, nicht zuletzt in Form der europäischen Chemikalienpolitik, setzen die Kunststoffverarbeitung nachhaltig unter Druck. Während bei Thermoplasten die aktuellen Rohstoffpreise (Ethylene) den Kunststoffspritzgießern Kopfschmerzen bereitet, ist es vor allem die EU-Chemikalienverordnung REACH, die den Polyurethan-Verarbeitern viel abverlangt. In der Polyurethan-Verarbeitung reagieren im Verarbeitungsprozess Polyol und Isocyanate zusammen mit Additiven zu einem fertigen Bauteil, wie zum Beispiel einem Autositz. Diese Verarbeitung von Stoffen mit chemischer Reaktion erfordert die Umsetzung von im Schnitt über 200 Umweltgesetzen bzw. Regeln beim Polyurethan-Verarbeiter. Gerade Umweltgesetze wie im Emissionsschutzrecht oder für die Betriebssicherheit bringen immer neue Regelungen und auch Bürokratie für die Verarbeiter mit sich. Wie viel Umweltrecht verträgt die Kunststoff- und Polyurethan-Verarbeitung in Europa und in Deutschland im globalen Wettbewerb? Diese Frage diskutiert der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane FSK anlässlich seiner diesjährigen Fachtagung am 16. und 17. September 2015 im alten Bundestag in Bonn. Hochkarätige Redner und Diskussionsteilnehmer haben sich dazu angekündigt: Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Umweltwissenschaftler und Klimaexperte), Johannes Remmel (Umweltminister aus NRW), Dr. Dietmar Kopp (aus dem Bundeswirtschaftsministerium) sowie Ilka von Boeselager (von der CDU Landtagsfraktion NRW). Die politische Diskussion "Wie viel Umweltrecht brauchen wir, wie viel vertragen wir?" im Rahmen der FSK-Fachtagung, mit Schwerpunkt in den technischen Vorträgen, verspricht spannend zu werden. Weitere Informationen: www.fsk-vsv.de |
Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V., Frankfurt
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