| 27.07.2015, 10:47 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juli auf 108,0 Punkte gestiegen, von 107,5 im Vormonat. Die Lageeinschätzungen der Unternehmen verbesserten sich nach einem Dämpfer im Vormonat deutlich. Auch die Geschäftsaussichten waren nach drei Rückgängen in Folge wieder etwas optimistischer. Die vorläufige Entspannung bei der Griechenlandfrage trägt zur Stimmungsaufhellung in der deutschen Wirtschaft bei. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Industrieunternehmen blicken deutlich optimistischer auf den kommenden Geschäftsverlauf. Ihre sehr guten Urteile zur aktuellen Geschäftslage gaben hingegen leicht nach. Die Kapazitätsauslastung ist minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 84,2 Prozent gefallen. Im Großhandel ist der Index deutlich gestiegen. Die Einschätzungen zur Geschäftslage verbesserten sich auf den höchsten Stand seit Februar 2012. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Im Einzelhandel gab der Klimaindikator erneut nach. Dies war auf merklich zurückhaltendere Geschäftsaussichten zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde von den Einzelhändlern hingegen wieder etwas besser beurteilt. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima nach drei Anstiegen in Folge verschlechtert. Während die Einschätzungen zur aktuellen Lage etwas nachgaben, hellten sich die Erwartungen erneut auf. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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