| 21.09.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 4 Minuten |
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Auf Fakuma 2015 will motan-colortronic zeigen, dass der Schlüssel in der Kombination etablierter Technologien von motan und colortronic liegen kann. Dabei steht im Mittelpunkt, dass die neuen "Metro G" Fördergeräte in bestehende colortronic Anlagen voll integriert werden können. Genauso können vorhandene colortronic Fördergeräte ab jetzt in neue motan Förderanlagen mit eingebunden werden. Ergänzt wird die Messepräsentation mit dem neuen Synchrondosierer "Miniblend" V, ebenfalls eine Kombination der Techniken von colortronic und motan.Modulares Baukastenprinzip Mit dem "Metro G" haben die Ingenieure von motan die Technologien von colortronic und motan kombiniert und um neue Funktionen erweitert. Das modulare Baukastensystem ermöglicht laut Anbieter eine optimale Auslegung an die geforderten Materialdurchsätze. Zusätzlich zu den unterschiedlichen Fördergerätevolumen werden verschieden große Materialeinlässe angeboten, die exakt an die Durchsätze der Förderdistanzen angepasst werden können. Für Materialien mit einem schwierigen Abscheideverhalten stehen Module mit einem tangentialen Materialeinlass zur Verfügung, die mit einem Zyklon-Effekt arbeiten. Zusätzlich können die Kunden zwischen unterschiedlichen Vakuumventilen wählen. So lässt sich etwa ein Standardgerät durch spezielle Membran-Vakuumventile zu einer Reinraumversion erweitern. Ein Entstaubungsmodul ermöglicht eine Feinst-Entstaubung am Ende des Förderprozesses zum Schutz eines nachfolgenden Verarbeitungsprozesses mit hohen Anforderungen an die Beschaffenheit des Materials. Mit "Metro G" lässt sich den Angaben nach für jede individuelle Anforderung das adäquate Fördersystem konfigurieren. Die "Metro G" Fördergeräte können von einer einfachen Lösung bis hin zu modernen Steuerungen betrieben werden. Hier kann der Kunde zunächst zwischen drei verschiedenen Geräte-Steuerungen wählen. Außerdem stehen unterschiedliche automatisierte Steuerungssysteme zur Verfügung: "Selvac 2" ist eine einfache Elektronik-Steuerung, die laut Anbieter eine kostengünstige Lösung bietet. Die "Metronet S" als eine Soft-SP-Fördersteuerung zählt zu den Standard-Fördersystemen, ein netzwerkfähiges Werkzeug für komplexe Fördersysteme entweder mit Soft-SPS oder Siemens S7 SPS mit WEBpanel und dezentralen CAN-Bus Knoten. Alle Metronet Steuerungen sind vollständig in die Controlnet Plattform integriert und können per Ethernet mit anderen Steuerungen vernetzt werden. Synchrondosierer zur verbesserten Rezeptgenauigkeit Wie beim "Metro G" wurde beim "Miniblend V" die Mechanik von colortronic mit einer Steuerung von motan kombiniert und um neue Features erweitert. Das volumetrische Dosier- und Mischgerät "Miniblend V" wurde für frei- und normalfließende Materialien konzipiert und sei ideal für transluzente und opake Teile. Als Additiv-Feeder soll das Miniblend für alle kontinuierlichen und diskontinuierlichen Prozesse mit überfütterten Betrieb geeignet sein. Als Synchrondosierer soll das "Miniblend V" eine exzellente Rezeptgenauigkeit und Reproduzierbarkeit bieten, die jederzeit nachverfolgt werden kann. In dem Y-förmigen Mischhals des Gerätes wird das Additiv vertikal im freien Fall der Einzugsöffnung der Verarbeitungsmaschine zugeführt. Dadurch sollen Ablagerungen des Materials und die Brückenbildung verhindert werden. Das Hauptmaterial und das Additiv sind kurz vor dem Einzug der Verarbeitungsmaschine getrennt. Erst dann fließen sie zu einer homogenen Mischung zusammen - ohne Materialentmischung. Als besonderer Vorteil der Scheibendosierung wird die Dosierkonstanz beschrieben. Im Vergleich zu Schneckendosierern sei eine Verdoppelung der Dosierkonstanz bei Durchsätzen von 0,5 bis 5kg/h möglich. Die Dosierscheiben sind in drei verschiedenen Varianten von 0,05 bis 10,6 kg/h (Schüttdichte 0,6kg/h) erhältlich (optional verschleißarme Ausführungen). Bei der Dosierung von sehr kleinen Durchsätzen kann ein einzelnes Granulatkorn einen großen Einfluss auf die Mischungsgenauigkeit haben. Um dieses Problem zu lösen, sind alle Dosierscheiben mit einer Schneidvorrichtung versehen. So ist es möglich, Granulatkörner in kleinere Teile zu zerschneiden und somit konstant Kleinstmengen zu dosieren. Der bürstenlose Motor kann sehr einfach und ohne Werkzeug entfernt werden und ist mit einem integrierten Motormanagement ausgestattet, das für einen wartungsfreien und zuverlässigen Dauerbetrieb sorgt. Die Steuerungskommunikation erfolgt über CAN-Bus Technologie. Das Gerät kann über die volumetrischen motan Steuerungen "Volu MC" oder "Volunet MC" bedient werden. Die "Volu MC" Steuerung wird als eine kostengünstige Lösung für volumetrische Einfärbung mit Masterbatch beschrieben. Die moderne Mikroprozessorsteuerung mit Timerfunktion besitzt demnach eine einfache und intuitive Bedienung für ein "Miniblend V" mit einem Dosiermodul. Die "Volunet MC" Steuerung ist eine vernetzbare Steuerung über Ethernet TCP Netzwerkanschluss. Diese Steuerung ist ausgelegt für bis zu zwei Dosiermodule. Über den intuitiven Touch-Screen-Farbdisplay soll eine problemlose Bedienung der Additiv-Kalibrierung oder Speicherung von bis zu 50 Rezepten möglich sein. Weitere Informationen: www.motan-colortronic.de Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015, Halle B1, Stand 1111 |
motan-colortronic GmbH, Friedrichsdorf
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