| 02.02.2016, 13:21 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Investmentgesellschaft Equistone Partners Europe übernimmt die Kontrolle über den in Monaco ansässigen Automobilzulieferer Mecaplast. In einer Pressemitteilung informiert Equistone über den Erwerb der Mehrheitsanteile an Mecaplast durch ihren Equistone Partners Europe Fund V, ohne allerdings auf das finanzielle Volumen und weitere Details der Transaktion einzugehen. Der Deal bedarf noch der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Weiterhin an Mecaplast beteiligt bleiben der bisherige Hauptanteilseigner und Unternehmenspräsident Thierry Manni, der französische Staatsfonds Bpifrance und das Management. Mecaplast produziert an Standorten in 18 Ländern mit insgesamt mehr als 6.000 Mitarbeitern Kunststoffkomponenten für Autohersteller wie PSA, Renault-Nissan, FIAT, Toyota, General Motors, BMW, Volkswagen, Daimler, Volvo, Ford und Honda. Aktuell errichtet das Unternehmen neue Produktionswerke im mexikanischen Silao (siehe auch plasticker-News vom 10.12.2015) und im slowakischen Zavar. Mecaplast-CEO Pierre Boulet erklärt in der Aussendung: "Mecaplast sieht nun die Ergebnisse des 2012 eingeleiteten Sanierungsprozesses. Damit können wir unsere Strategie zur Förderung eines organischen Wachstums weiter fortsetzen und gleichzeitig auch ein externes Wachstum ins Auge fassen, um die führende Marktposition der Gruppe zu festigen." Mit dem Einstieg des neuen Investors strebt Mecaplast der Mitteilung zufolge einen Ausbau der Präsenz in den sogenannten Emerging Markets, die Stärkung der Innovationskapazitäten und die Verbesserung der operativen Performance an. Zudem will das Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Konsolidierung des fragmentierten Marktes spielen. Im Geschäftsjahr 2014 setzte die Mecaplast-Gruppe insgesamt 679 Mio. Euro um, für 2015 wird ein Umsatz von rund 700 Mio. Euro erwartet. Ziel bis 2018 ist laut Medienberichten ein Jahresumsatz von 1 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.equistonepe.com |
Mecaplast Group, Monaco
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