| 17.02.2016, 09:50 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Grammer AG legte heute vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015 vor. Mit einem Konzernumsatz von rund 1,425 Milliarden Euro erwirtschaftete der Zulieferer für Pkw-Innenausstattung und Nutzfahrzeug-Sitze demnach ein Umsatzplus von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Vj. 1,366). Damit verzeichnete das Unternehmen zum fünften Mal in Folge einen neuen Umsatzrekord. Insbesondere das Konzernsegment Automotive, in dem Grammer Automobilhersteller weltweit mit Mittelkonsolen, Armlehnen und Kopfstützen beliefert, bestätigte die dynamische Entwicklung der Vorjahre. Das Segment profitierte von einer insgesamt positiven Entwicklung des weltweiten Automobilmarktes verbunden mit weiteren Marktanteilsgewinnen in allen Regionen. Insgesamt stieg der Segment-Umsatz um knapp 11 Prozent auf über 1,0 Milliarde Euro (Vj. 0,912). Der Auftragseingang im Segment Automotive konnte im vergangenen Jahr ebenfalls einen neuen Rekordlevel verbuchen. Im zweiten Konzernsegment Seating Systems, das gefederte Sitzsysteme für Lkw, Land- und Baumaschinen sowie Bahnsitze entwickelt und produziert, wirkte sich die anhaltende Abschwächung in wichtigen Kernmärkten deutlich aus. Sowohl der erneute Markteinbruch in Brasilien, die spürbare Abschwächung im chinesischen Nutzfahrzeugmarkt, als auch der Rückgang im Landwirtschaftssektor belasteten die Geschäftsentwicklung. Erwartungsgemäß reduzierte sich der Umsatz im Segment Seating Systems um rund 5 Prozent auf rund 455 Millionen Euro (Vj. 479). Konzern-EBIT erreicht knapp 43 Millionen Euro Laut vorläufiger Zahlen erreichte der Grammer Konzern 2015 ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 42,6 Millionen Euro. Das EBIT lag damit leicht über der im Sommer angepassten Prognose. "Im abgelaufenen Jahr hat Grammer in einem teilweise sehr herausfordernden und volatilen Marktumfeld seine globale Position weiter ausgebaut und eine hohe Anzahl an Expansions-, Optimierungs- und Serienprojekten umgesetzt. Zudem erweiterten wir mit der Übernahme des Kunststoff- und Metallspezialisten Reum unser produkt- und prozesstechnisches Know-how, was uns zusätzliche Wachstumsperspektiven eröffnet", so Hartmut Müller, Vorstandsvorsitzender der Grammer AG (siehe auch plasticker-News vom 04.01.2016). Wachstum bei Automotive und Stabilisierung bei Seating Systems im vierten Quartal Im vierten Quartal 2015 lag der Umsatz im Segment Automotive mit 265 Millionen Euro auf dem Wert des Vorjahres (Vj. 270). Die Umsatzentwicklung im Segment Seating Systems konnte sich trotz der anhaltenden schwachen Märkte erstmals wieder stabilisieren und erzielte mit 115 Millionen Euro sogar ein leichtes Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr (Vj. 110). Insgesamt erreichte der Konzernumsatz im vierten Quartal 370 Millionen Euro und lag damit auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. 372). Das Konzern-EBIT lag im vierten Quartal bei rund 13 Millionen Euro und damit erwartungsgemäß ebenfalls auf dem hohen Niveau des Vorjahres (Vj. 13,9). Weiteres Wachstum bei höherer Profitabilität im Jahr 2016 erwartet Grammer erwartet auch im Jahr 2016 anhaltend volatile und herausfordernde Marktbedingungen, vor allem in relevanten Nutzfahrzeugmärkten. Dennoch ist Grammer zuversichtlich, diesen Herausforderungen durch die globale Aufstellung und weiter verbesserte Prozessabläufe erfolgreich begegnen zu können. Im Segment Seating Systems rechnet Grammer mit einer weiteren Abschwächung in den Kernmärkten und somit mit einer verhaltenen Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr. Spürbares Wachstum erwartet Grammer dagegen erneut im Segment Automotive. Aufgrund des positiven Einflusses der zahlreichen Optimierungsmaßnahmen im vergangenen Jahr und der damit verbesserten Profitabilität, rechnet Grammer für das laufende Geschäftsjahr wieder mit höheren Ergebnisbeiträgen aus beiden Unternehmensbereichen. Den Geschäftsbericht 2015 veröffentlicht die Grammer AG am 30. März 2016. Weitere Informationen: www.grammer.com |
Grammer AG, Amberg
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