| 21.06.2016, 11:12 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Sehr positiv haben Kunststoffverpackungshersteller die vor einem Jahr eingeführte Verbandsinitiative "Null Granulatverlust" aufgenommen, die darauf abzielt, den Verlust von Kunststoffgranulaten in die Umwelt zu minimieren. 37 Mitgliedsunternehmen der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. haben es in dieser Zeit bis zur Zertifizierung geschafft, weitere haben sich zur Teilnahme angemeldet. Alle teilnehmenden Unternehmen müssen einen Maßnahmenplan zur Verhinderung von Granulatverlusten erstellen und die Umsetzung dieses Plans in die Wege leiten. Hintergrund der Initiative ist die weltweite Verschmutzung der Meere durch Kunststoff- und auch andere Abfälle. "Nur ein sehr geringer Teil der Abfälle in den Meeren sind Granulate. Das meiste sind gebrauchte Gegenstände wie zum Beispiel Fischereinetze, Verpackungsabfälle oder Zigarettenfilter, die achtlos in die Umwelt entsorgt wurden", kommentiert Dr. Isabell Schmidt, Referentin für Umwelt und nachhaltige Entwicklung bei der IK. "Dennoch ist es wichtig, dass die Kunststoff verarbeitende Industrie ein Zeichen setzt und alles tut, was in ihrem direkten Einflussbereich steht". Der IK-Hauptausschuss Umwelt und Nachhaltigkeit unterstützt die Mitglieder bei dieser Aktion. Die IK-Initiative "Null Granulatverlust" ist Teil des globalen Engagements der Kunststoffindustrie zu "Zero Pellet" und "Operation Clean Sweep". Schon 2011 hat die IK eine weltweite Erklärung der Kunststoffindustrie unterzeichnet, in der sich die Branche zur Bekämpfung des globalen Marine Litter-Problems verpflichtet (www.marinelittersolutions.com). Die zertifizierten IK-Mitgliedsunternehmen sind auf der IK-Homepage www.kunststoffverpackungen.de einzusehen. |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
» insgesamt 252 News über "IK" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Antolin: Stillhalteabkommen mit Anleihegläubigern
LyondellBasell: Umsatz und Ergebnis steigen im zweiten Quartal deutlich
LyondellBasell: Pyrolysereaktoren für MoReTec-Anlage in Wesseling installiert
Kunststoff-Veredelung Franz Kistenberger: Insolvenzverfahren eröffnet
Meist gelesen, 10 Tage
Arburg: Vernetzte Spritzgießlösungen und digitale Produktionssysteme
Kunststoff-Veredelung Franz Kistenberger: Insolvenzverfahren eröffnet
Amcor: Berry-Integration liefert höhere Synergien als geplant
LyondellBasell: Pyrolysereaktoren für MoReTec-Anlage in Wesseling installiert
Braskem: Höhere Petrochemie-Margen treiben Ergebnis im zweiten Quartal
bvse: Wirtschaftsverbände fordern Ende des ZIM-Antragsstopps
Meist gelesen, 30 Tage
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
Hexpol: Schweden übernehmen italienischen Compoundeur Vipa
SKZ: Neue Haitian-Spritzgießmaschine für die Fachkräftequalifizierung
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|