| 29.08.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Auf der K 2016 präsentiert Econ wie bereits auf den vorangegangenen K-Messen wieder eine Unterwassergranulierung im Live-Betrieb. Als Besonderheit wird in diesem Jahr auf einer EUP 150 Mikrogranulat produziert. Der Vorteil der Econ Unterwassergranulierungen basiert laut Anbieter auf einer besonders effizienten Wärmetrennung zwischen den Schmelzedüsen und der direkt mit dem Kühlwasser in Kontakt stehenden Lochplatte. Hohe Temperaturunterschiede zwischen der Wasser- und der Schmelzetemperatur können zu einem "Einfrieren" einzelner oder aller Extrusionsstränge führen. Bei der Produktion von Mikrogranulat ist diese Gefahr aufgrund der sehr kleinen Austrittslöcher (Ø 0,4 – 0,8 mm) besonders hoch. Um dem entgegen zu wirken, sieht das Econ-Konzept eine konstruktive Entkopplung der einzelnen Düsen und der Lochplatte vor. Durch die "thermische Trennung" ist die Kontaktfläche zwischen den heißen Düsen und der gekühlten Lochplatte auf ein Minimum reduziert.Für die Vorführungen, täglich um 11.30 Uhr und 15.30 Uhr, stellt KraussMaffei Berstorff einen Zweischneckenextruder ZE 42 BluePower zur Verfügung, gefolgt von einer Schmelzepumpe melt-X 1 der Firma Eprotec. Danach wird Econ‘s diskontinuierlicher Siebwechsler ESD 70 installiert, direkt vor der Unterwassergranulierung EUP 150 mit dem Prozesswasser- und Trocknungssystem EWT 250 inklusive automatischem Bandfilter. Aber auch abseits des Econ Messestands können Unterwassergranulierungen im Betrieb besichtigt werden. Mit einer Labormaschine EUP 10 wird nur einen Gang weiter, am Stand der Firma MAS Maschinen- und Anlagenbau Schulz, granuliert. Weiterhin besteht für Interessenten die Möglichkeit, eine EUP 150 am UL TTC in Krefeld-Uerdingen zu besichtigen. Ein Shuttlebus steht dafür an drei Messetagen zur Verfügung. Neue Laboranlage für die Wasser- und Luftgranulierung Ein nächstes Messehighlight und gleichzeitig Weltneuheit ist eine weitere Laboranlage. Econ‘s kleinste Granulierung wird nun auch als Kombimaschine EWA 10, Wasser- und Luftgranulierung, gebaut. Speziell bei Laboranwendungen bietet diese Kombination Vorteile hinsichtlich Flexibilität und Platzbedarf. Nur eine Maschine kann sowohl als Luft- wie auch als Unterwassergranulierung verwendet werden. In nur wenigen Minuten kann die Anlage von der Luft- zur Unterwassergranulierung umgebaut werden und umgekehrt. Als Luftgranulierung ist die Laboranlage vorerst für WPC, PE und PVC Anwendungen mit max. 10 kg/h Ausstoß gedacht. Bei Wasseranwendungen können, abhängig von den Materialeigenschaften, wie bei der EUP 10 bis zu 30 kg/h Durchsatz erreicht werden. Mit der EWA 10 gibt es insgesamt vier Baugrößen der Econ Wasser- & Luftgranulierung und somit deckt dieses Anlagenkonzept Durchsätze von 1 bis zu 600 kg/h ab. Pyrolyseofen EPO 300 Der Pyrolyseofen EPO 300 rundet Econ‘s Maschinenausstellung auf der K 2016 ab. Das bereits bewährte Konzept wurde für die material- und umweltschonende Reinigung von Extrusions- und Filterteilen entwickelt. Bei einer regelbaren Arbeitstemperatur werden Thermoplaste und Mischkunststoffe ohne Reinigungsmittel unter Vakuum entfernt. Bei den Econ Pyrolyseöfen werden ölgeschmierte Vakuumpumpen verbaut und somit ist für den Betrieb nur ein Stromanschluss erforderlich, Wasser wird nicht benötigt. Abgase werden in einem Aktivkohlefilter adsorbiert. Weitere Informationen: www.econ.eu K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 9, Stand C55 |
Econ GmbH, Weißkirchen, Österreich
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