| 05.09.2016, 12:36 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Vor 25 Jahren gründeten Peter Wiedemann und seine Frau Renate Wiedemann die Wipag in Neuburg, Spezialist für die Herstellung von Compounds durch Kunststoffaufbereitung. In den ersten Jahren beschäftigte das Ehepaar nur einen Mitarbeiter, den Bruder von Renate Wiedemann. Zu Anfang der Produktion im Spätsommer 1991 stand der Geschäftsführer Peter Wiedemann selbst an den Maschinen und produzierte hochwertiges Kunststoffgranulat. Peter Wiedemann entwickelte mit seinem Team in den folgenden Jahren drei patentierte Verfahren, mittels derer geschlossene Materialkreisläufe verwirklicht werden können. 1995 – Verbundtrennung Viele Automobilkunststoffteile, wie zum Beispiel Instrumententafeln, haben eine schaum- sowie lederartige Beschichtung, um den Komfort des Autofahrers zu erhöhen. Wipag erzeugt durch die Trennung der verschiedenen Schichten (bei Ausschussteilen aus der Instrumententafelproduktion) einen sauberen Materialstrom. 1998 – Entlackung Auch aus lackierten Kunststoffteilen, wie beispielsweise Stoßfängern aus der Altautoverwertung oder Produktionsausschüssen, gewinnt Wipag wieder verwertbar gemachte Kunststoffe, die im Originalautomobilteil eingesetzt werden können. 2014 - Carbon-Compoundierung Bei der Fertigung moderner Leichtbaufahrzeuge aus Carbon fallen Beschnittreste der wertvollen Carbonfasern an. Diese Fasern arbeitet Wipag in Kunststoff ein und liefert einen leistungsstarken sowie umweltfreundlichen Werkstoff. Über die dargestellten selbst entwickelten Anlagen hinaus verfügt Wipag heute über moderne Techniken zur Gewinnung von Kunststoffen aus dem Post-Consumer- sowie Post-Production-Bereich. Das Familienunternehmen expandierte im Laufe der Jahre und erwarb zusätzliche Hallen und Lagerplätze im Gewerbegebiet Neuburg/Donau. Im Jahr 2001 wurde dann der neue Standort in Gardelegen bei Wolfsburg, in VW-Nähe errichtet. Auszeichnung "Der große Preis des Mittelstandes" Pünktlich zu seinem 25-jährigen Jubiläum wurde der Compoundeur am 03. September 2016 von der Oskar-Patzelt-Stiftung in Dresden mit dem renommierten Preis "Der große Preis des Mittelstandes" ausgezeichnet. Über Wipag Die im Jahr 1991 gegründete Wipag, mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Neuburg a.d. Donau und Gardelegen, hat sich auf die Herstellung von Compounds durch Kunststoffaufbereitung spezialisiert. Diese finden ihren Einsatz hauptsächlich im Fahrzeuginnenraum. Das Unternehmen beschäftigt heute 74 Mitarbeiter, darunter zwölf Auszubildende. Die Joint Ventures PPR Wipag (UK) in Kent, England, sowie ACI Wipag (USA) in Flint, USA, ermöglichen dem Kunststoffspezialisten, international zu agieren. Weitere Informationen: www.wipag.de, www.mittelstandspreis.com K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 12, Stand C45 |
Wipag Süd GmbH & Co. KG, Neuburg a. d. Donau
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