| 20.09.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Auf der K 2016 präsentiert Kistler aktuelle Produktneuheiten mit Bezug zu Industrie 4.0. Mit der Nachfolgeversion des ComoNeo und neuen Features für das ComoDataCenter soll das Vernetzen von Qualitätsdaten nochmals deutlich erleichtert werden. Weitere Produktneuheiten wie der RTM Sensor Typ 4001, der einbauunempfindliche Drucksensor Typ 6185 und der Mehrkanal-Stecker Typ 1722 sollen für eine zusätzliche Prozessoptimierung und damit für eine effizientere und wirtschaftlichere Produktion sorgen.ComoNeo 2.0 und ComoDataCenter 3.1: Erhöhte Effizienz dank Vernetzung Mit dem im ComoNeo V2.0 integrierten Wiederanfahr-Assistenten erhalten Anwender laut Kistler die Möglichkeit, bereits etablierte Prozesse von einer Maschine auf die andere zu übertragen. Damit die Qualität in der neuen Maschine identisch reproduziert werden kann, macht das intelligente Tool einen Vorschlag, welche Parameter angepasst werden müssen, um mit gleichem Innendruckverlauf, also gleicher Qualität zu produzieren. Durch diese automatische Analyse und anwendungsspezifischen Vorschläge zur Maschineneinstellung soll vor Ort eine einfache Anwendung auch für Nutzer ohne spezifisches Vorwissen über Werkzeuginnendruck ermöglicht werden. Auch beim ComoDataCenter 3.1 stehen neue Features zur Verfügung, die das Vernetzen der Daten und die Nachverfolgbarkeit der Teilequalität zusätzlich erleichtern sollen. So ist das ComoDataCenter (CDC) jetzt auch für den ComoNeo verfügbar. Mit dieser Neuerung sind ComoNeo und CoMo Injection jetzt durch eine gemeinsame Datenbasis miteinander vernetzt. Ebenfalls neu ist im CDC das Werkzeugmanagement integriert. Die Werkzeugeinstellungen können zentral gespeichert werden und werden sowohl für ComoNeo als auch CoMo Injection via CDC auf andere Anlagen transferiert. Damit sei für bisherige Kunden die Kompatibilität zwischen CoMo Injection und ComoNeo sichergestellt, was für CoMo Injection Anwender einen schrittweisen Übergang zu ComoNeo gewährleisten soll. Dank der Vernetzung der Prozessüberwachungssysteme können alle Produktionsparameter zentral gespeichert und beim Werkzeugwechsel auf diese Daten zurückgegriffen werden. Dies soll das Datenhandling vereinfachen und zu kurzen Einrichtzeiten führen. RTM Sensor Typ 4001: Einsatz auch bei hochviskosen Harzen Eine weitere Produktneuheit stellt Kistler mit dem neuen RTM Sensor 4001 vor, der bei sämtlichen in RTM-Verfahren verwendeten, d.h. auch bei hochviskosen Harzen, zum Einsatz kommen kann. Der Sensor verfügt sowohl über zwei analoge wie auch über einen digitalen Ausgang und wurde speziell zur Innendruck- und Temperaturmessung in RTM-Verfahren entwickelt. Mit Hilfe des neuen Sensors sollen jetzt auch im RTM Prozess die charakteristischen Prozessphasen, die sich im Prozessverlauf ergeben, effizient identifiziert werden können, um die gezielte Optimierung der Prozessparameter und eine kosteneffiziente Produktion zu ermöglichen. Mehrkanalstecker Typ 1722: Vereinfachtes Handling Der Mehrkanalstecker mit der neuen Typennummer 1722 wird ebenfalls zum ersten Mal auf der K 2016 zu sehen sein. Der neue Stecker ist laut Hersteller robuster im Handling und bietet einen einfacheren Anschluss von Single-Wire-Kabeln. Das bis 120°C spezifizierte Bauteil sei zudem 100 Prozent rückwärtskompatibel, d.h. es ist mit der bekannten Vier- und Achtkanal-Ausführung bezüglich Einbau und Anschlüssen identisch zur Vorgängerversion. Einbauunempfindlicher Sensor Typ 6185: Leichte Montage und erhöhte Präzision Desweiteren zeigt Kistler einen neuen, einbauunempfindlichen Sensor mit der Typennummer 6185. Der Sensor mit einem Frontdurchmesser von nur 2 mm eignet sich den Angaben zufolge vor allem für den Einsatz bei kleinsten Bauteilen. Aufgrund seiner Konstruktion könne der neue Sensor verhindern, dass Einbautoleranzen die Messresultate verfälschen. Damit soll die Montagearbeit des Werkzeugmachers erleichtert und zugleich eine erhöhte Präzision beim Spritzgiessprozess erreicht werden. Der in beschichteter und unbeschichteter Ausführung erhältliche Sensor kann wahlweise mit einem Single-Wire-Kabel oder mit einer ladungsführender Distanzhülse ausgestattet werden, wodurch die Einbaubohrung deutlich vereinfacht werde. Weitere Informationen: www.kistler.com K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 11, St. B73 + Halle 12, St. A51-04 |
Kistler Instrumente AG, Winterthur, Schweiz
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