| 27.11.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das österreichische ARA System (www.ara.at) senkt auch 2007 die Lizenztarife für die Verpackungssammlung markant: Kontinuierliche Optimierungsmaßnahmen, wie etwa die regionale Umstellung auf die Kunststoffflaschensammlung, führten zu einem Rückgang der Fehlwürfe und somit zu einer gesteigerten Sammelqualität. Infolgedessen verringerten sich auch die Kosten für das aufwändige Aussortieren der Fehlwürfe. Darüber hinaus haben sich die weiterhin steigenden Rohstoffpreise positiv auf die Verwertungserlöse ausgewirkt. Bei der Kalkulation der Tarife für 2007 flossen nach ARA-Angaben zudem ungeplante Überschüsse aus früheren Perioden im Ausmaß von rund 25 Millionen EUR ein. In Umsetzung des Non-Profit-Prinzips führt das ARA System solche Überschüsse eines Jahres durch Tarifsenkungen in den Folgejahren an die Wirtschaft und somit indirekt an die Konsumenten zurück. Die durchschnittlichen Lizenzierungskosten für die Sammlung und Verwertung einer gemischten Tonne Verpackungsmaterial sinken per 1.1.2007 von 141 Euro auf 132 Euro. Das ARA System habe es damit geschafft, in den letzten zwölf Jahren die durchschnittlichen Lizenzierungskosten um 57 Prozent zu senken und gleichzeitig den Service für Kunden und Konsumenten zu steigern, heißt es. 10 von 14 Tarifen gesenkt – teils zweistellige Tarifsenkungen Konkret werden die Lizenzierungskosten für Transportverpackungen aus Papier um 7 % auf 0,042 EUR verringert, jene für Einweg-Glasverpackungen um vorerst zumindest 12 % auf 0,061 EUR. Eine maßgebliche Reduktion von 37 % erfuhr auch die Packstoffgruppe Industrie/Gewerbe- & Große (IGP). Außerdem kam es in dieser Packstoffgruppe zu einer Änderung der Zuordnungskriterien. Kunststoffsäcke mit einem Füllvolumen von mehr als 10 Litern (bisher ab 25 Liter) werden ab 1.1.2007 dem Tarif für Hohlkörper, Säcke, Netzsäcke, Kartuschen und Formkörper zugeordnet. Weitere markante Tarifsenkungen gibt es bei Keramik mit -41 % und EPS (z.B. Styropor) mit -38 %. Ferrometalle können zukünftig um 9 % günstiger lizenziert werden, Kunststoffe klein um 2 % und Materialverbunde um 13 %. Lizenzierung für Packstoffe auf biologischer Basis ab 1.1.2007 Da Packstoffe auf biologischer Basis zunehmend Verwendung finden und die Unternehmen eine Möglichkeit haben sollen, auch mit diesen Packstoffen die Vorschriften der Verpackungsverordnung zu erfüllen, hat das ARA System beim Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft einen entsprechenden Antrag auf Systemgenehmigung eingereicht. Sofern dieser planmäßig erteilt wird, wird das ARA System ab 1.1.2007 Herstellern, Vertreibern und Abfüllern biogener Packstoffe die Entpflichtung für Packstoffe auf biologischer Basis und damit die einfache Erfüllung der Pflichten aus der Verpackungsverordnung anbieten können. |
Altstoff Recycling Austria AG, Wien/Österreich
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