| 20.10.2016, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach intensiver Prüfung der Sicherheitslage und in enger Abstimmung mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd sollen die beiden Steamcracker der BASF in Ludwigshafen in den kommenden Tagen schrittweise ihren Betrieb wieder aufnehmen. Während des Anfahrvorgangs sollen überschüssige Gase über Fackeln verbrannt werden. Dadurch wird es voraussichtlich in den Morgenstunden des 20. Oktober 2016 sowie in den folgenden Tagen im Werksteil Nord zu Fackeltätigkeit und Geräuschentwicklung kommen. Beide Steamcracker waren infolge des Brandes im Landeshafen Nord am 17. Oktober 2016 heruntergefahren worden, da die Versorgung mit Rohstoffen unterbrochen war (siehe auch plasticker-News vom 17.10.2016). Infolgedessen wurden weitere Verbundbetriebe der Ethylen- und Propylenwertschöpfungsketten abgestellt beziehungsweise auf Teillast reduziert. Insgesamt sind infolge des Brandes derzeit noch 24 Anlagen vollständig heruntergefahren, darunter die beiden Steamcracker. Einige Abnehmerbetriebe konnten durch die Nutzung von Vorräten den Betrieb aufrechterhalten. BASF stellt derzeit eine alternative Naphtha-Versorgung für die Steamcracker über den Hafen auf der Friesenheimer Insel her. Diese Versorgung ist von der Schadensstelle entkoppelt. Durch das Wiederanfahren der Cracker sollen auch die weiteren betroffenen Anlagen in den kommenden Tagen schrittweise wieder anfahren beziehungsweise die Auslastung erhöhen. Beim Brand wurden auch verschiedene Rohrleitungen für zugekaufte Rohstoffe beschädigt. Daher hat BASF Force Majeure-Erklärungen für die Abnahme von Naphtha, Ethylen und Propylen herausgegeben. Aktuell werden verschiedene Maßnahmen geprüft, um den Einfluss auf Kundenlieferungen so gering wie möglich zu halten. BASF sei in engem Kontakt mit ihren Kunden, um sie über die aktuelle Verfügbarkeit von Produkten zu informieren. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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