| 10.11.2016, 09:42 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Im Rahmen des Transatlantic Outreach Programs (TOP) – einer Gemeinschaftsinitiative des Auswärtigen Amtes, der Deutschen Bank, der Robert-Bosch-Stiftung, des Goethe-Instituts und Siemens waren Ende Oktober zwölf hochrangige Bildungsexperten aus allen Teilen der USA nach Deutschland gekommen. Im Mittelpunkt dieses Programms steht die Vermittlung eines modernen Deutschlandbildes an amerikanischen Schulen. Dabei standen diesmal in erster Linie die Bereiche ‚Berufliche Orientierung‘, ‚Duale Ausbildung‘ sowie ‚Integration von Flüchtlingen in schulische Bildung, Ausbildung und Beruf‘ im Fokus. Nach ihrer Rückkehr in die USA geben die Teilnehmer ihre Eindrücke und Erkenntnisse in Workshops an andere Lehrer, aber auch direkt an ihre Schüler weiter. Nach dem Auftakt in Frankfurt mit Sightseeing Tour und Besuch der Deutschen Bank, besuchte die Delegation in Würzburg die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Staatliche Jakob-Stoll-Realschule sowie das SKZ Schülerlabor (SKZ Lab). Im SKZ wurden die Gäste von Geschäftsführer Dr. Ulrich Mohr-Matuschek herzlich begrüßt und durch die Räumlichkeiten des Schülerlabors geführt. Unter dem Motto "Von der Idee zum fertigen Produkt in einem Tag", bietet hier das SKZ seit über sechs Jahren interessierten Schulklassen die Möglichkeit, an einem Tag selbst in die Rolle eines Kunststoffunternehmens zu schlüpfen, um so die Welt der Kunststoffe besser kennen zu lernen. Dabei teilt sich die Klasse in die fünf Teams Design, Forschung, Technik, Kommunikation und Finanzen auf. Jedes Team darf im Laufe des Tages sein erarbeitetes Wissen in Form von Kurzpräsentationen den Klassenkameraden vorstellen. So obliegt es beispielsweise dem Technik-Team, den Fertigungsprozess "Spritzgießen" in seiner Funktion zu vermitteln. Ein wesentliches Ziel des Schülerlabors ist es, den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich selbstständig Wissen zu erarbeiten, Zusammenhänge zu erkennen, Abläufe zu überblicken und Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus sollen die Arbeit im Team und das Interesse an Naturwissenschaften und Technik nachhaltig gefördert werden. Die amerikanischen Gäste nutzten während ihres Besuches die Möglichkeit, den Schülern einer 9. Klasse der Wolffskeel-Realschule Würzburg in Labor und Technikum des SKZ Lab über die Schultern zu sehen, ehe sie anschließend von Dr. Ulrich Mohr-Matuschek in einem Vortrag über den Ablauf und die Ziele des Schülerlabors informiert wurden. "Gerade die Kombination aus Theorie und Praxis sowie das selbstständige und teamorientierte Arbeiten gab der Delegation aus USA einen sehr guten Einblick in das SKZ Lab", resümiert Irena Heuzeroth, Leiterin des SKZ Labs. Weitere Informationen: www.skz.de/de/weiterbildung/skz-lab/index.html |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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