| 21.12.2016, 09:54 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Norma Group liefert Urea-Leitungen an einen französischen Kraftfahrzeugproduzenten. Ab 2019 sollen jährlich bis zu 1,5 Millionen maßgeschneiderte Kunststoffleitungen in rund 550.000 Pkw und Nutzfahrzeugen verbaut werden. Die Serienproduktion werde im Jahr 2018 im Werk in Subotica, Serbien, anlaufen. "Wir freuen uns über den Großauftrag, mit dem wir unsere Marktposition in Frankreich weiter ausbauen", sagt Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der Norma Group. "Aufgrund der immer strikteren Abgasnormen steigt die Nachfrage nach unseren Urea-Leitungen. Die Leitungssysteme aus gewichtsreduziertem Spezialkunststoff tragen durch die verbesserte Werkstoffauswahl den hohen Anforderungen an Temperaturbeständigkeit und Lebensdauer Rechnung." Für den Großauftrag passen die Ingenieure der Norma Group als Teil des lokalen Entwicklungsteams vor Ort die Produkte den spezifischen Anforderungen der Fahrzeugmodelle des französischen Herstellers individuell an. Die Fluidleitungen werden vorgeformt beim Kunden angeliefert und sollen aufgrund der mehrteiligen Leitungslängen einfach im Fahrzeug verbaut werden können. Kupplungselemente verbinden die Leitungen leckagefrei. Die Urea-Leitungen transportieren eine Harnstofflösung, die auch unter den Namen AUS32, "AdBlue", Diesel Exhaust Fluid (DEF) oder ARLA bekannt ist. Sie dient der selektiven katalytischen Reduktion (Selective Catalytic Reduction/SCR) im Abgasstrang, mit der Stickoxidemissionen von Dieselmotoren nahezu vollständig umgewandelt werden. Die Leitung wird innen elektrisch beheizt, so dass die gefrorene Harnstofflösung auch bei niedrigsten Außentemperaturen auftaut und innerhalb kürzester Zeit mittels eines Hochdruck-Injektors in den Abgasstrang eingespritzt werden kann. Weitere Informationen: www.normagroup.com |
Norma Group SE, Maintal
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