| 01.02.2017, 05:58 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Anlässlich der Internationalen Spielwarenmesse in Nürnberg veröffentlicht der Göppinger Modelleisenbahnhersteller Märklin Informationen über seine Umsatzzahlen und Zukunftsstrategien. Der geschäftsführende Gesellschafter Florian Sieber fasst die Erwartungen zusammen: „Wir planen ein leichtes Wachstum im stabilen Marktumfeld und rechnen bis Ende unseres Geschäftsjahres 2016/17 mit einem konsolidierten Gesamtumsatz von 97 Millionen Euro. Unsere Ertrags- und Finanzsituation ist nach wie vor positiv und solide. Auch in den nächsten Jahren rechnen wir mit leicht ansteigenden Umsätzen.“ Für eine faire Vertriebspolitik sei seit 2013 bewusst auf Umsatzsteigerungen über den Verkauf mit Sonderrabatten in den Handel verzichtet worden. Das aktuelle Wachstum sei organisch und nachhaltig erarbeitet. Seit der Übernahme durch Michael und Florian Sieber im April 2013 investierte Märklin gezielt in den Einsteigerbereich, um junge Zielgruppen für das Hobby Modellbahn zu gewinnen. „Mit Erfolg haben wir im vergangenen Jahr in die Entwicklung unserer Produktlinie Märklin my world für Vorschulkinder und Märklin Start-Up für Kinder ab sechs Jahren und Wiedereinsteiger investiert. Bei Märklin my world trugen der ICE Klassiker und der Nahverkehrszug Lint, der mit dem Goldenen Schaukelpferd ausgezeichnet wurde, zu einer positiven Entwicklung bei. Die Marketingunterstützung, unter anderem mit einer starken TV Kampagne zu Weihnachten 2016, hat sich bewährt.“ Bei den in den Vorjahren neu gewonnenen Großkunden wurden demnach im letzten Jahr die Umsätze ausgebaut. Neben der Sicherung von Arbeitsplätzen seien der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit und Produktionskompetenz sowie Energieeinsparungen das Ergebnis der Investitionen im vergangenen Jahr gewesen. Bis Ende April plant Märklin, rund 2,7 Mio Euro in Maschinen und Anlagen der Werke in Göppingen und Ungarn zu investieren. Rund 600.000 Euro sollen in die Instandhaltung des denkmalgeschützten Firmengebäudes in Göppingen fließen. Im kommenden Geschäftsjahr 2017/18 plant Märklin für Neuentwicklungen im Produktbereich Investitionen von rund 6,5 Millionen Euro. Schwerpunkte sollen dabei erneut der Digitaldruck und der 3D-Druck darstellen. Darüber hinaus plant Märklin für eine effizientere Abwicklung von Reparaturen und Reklamationen eine neue Aftersale-Software einzuführen. „Um unsere Kunden auch zukünftig durch qualitativ und technisch hochwertige Produkte begeistern zu können, achten wir zudem darauf, uns regelmäßig Zertifizierungsverfahren zu stellen, um die Qualität unserer Produktion und Dienstleistungen von externer Stelle prüfen zu lassen“, so Florian Sieber. Über Märklin Das 1859 von Theodor Friedrich Wilhelm Märklin gegründete Unternehmen entwickelte sich von einer kleinen Fabrik für Blechspielwaren zum heute weltweit bekannten Anbieter im Modellbahnbereich. Im Jahr 1888 übernahmen die Söhne Eugen und Karl Märklin die Firma als Gebr. Märklin. 1891 präsentierten die Brüder auf der Leipziger Frühjahrsmesse erstmals eine Modelleisenbahn. Unter dem Dach der Firmengruppe Märklin befinden sich die drei Modelleisenbahnmarken Märklin, TRIX und Lehmann-Gartenbahn (LGB). Das Unternehmen beschäftigt im Stammwerk Göppingen und in Györ (Ungarn) derzeit knapp 1.200 Mitarbeiter. Weitere Informationen: www.maerklin.de Spielwarenmesse, 01.02.-06.02.2017, Nürnberg |
Gebr. Märklin & Cie. GmbH, Göppingen
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