| 02.03.2017, 14:19 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Hersteller von Kunststoffverpackungen sehen sich seit dem vierten Quartal 2016 mit flächendeckenden Preisexplosionen bei Styrolkunststoffen konfrontiert. Besonders dramatisch ist die Entwicklung beim Polystyrol, dessen Preis im Februar ein Allzeithoch erreichte. Entsprechend sprunghaft sind auch die Preise beim EPS gestiegen. Gleichzeitig zeichnet sich dabei auch sehr deutlich ab, daß der zurzeit moderate Rohölpreis kaum noch Einfluss auf die jetzige Situation hat. Vielmehr sind die stark reduzierten Kapazitäten im Raffineriebereich aufgrund von Wartungsarbeiten in Anlagen in Nordamerika und Asien für diese Entwicklung verantwortlich. Aufgrund dieser sich weltweit auswirkenden Unwägbarkeiten ist eine Trendwende zurzeit nicht absehbar. Die IK rechnet deshalb im ersten Halbjahr 2017 weiterhin mit hohen Rohstoffpreisen. „Die Lage ist dramatisch für die Verarbeiter“, kommentiert IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn die aktuellen Preisentwicklungen. „Insbesondere die integrierten Rohstoffproduzenten müssen dringend eine Verbesserung dieser misslichen Situation herbeiführen. Wirtschaftliches Augenmaß sollte dabei eine wesentliche Prämisse sein.“ Schließlich geraten die Verarbeiter von Polystyrol- und EPS-Kunststoffen zunehmend unter finanziellen Druck. Angesichts der ohnehin oft knappen Margen gilt es, die Existenz der Betriebe und deren Innovationskraft zu sichern. Erfreulicherweise zeigen immer mehr Kunden Verständnis für die von ihren Lieferanten unverschuldete Situation. Weitere Informationen: kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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