| 07.03.2017, 09:49 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. positioniert sich kritisch gegenüber oxoabbaubaren Kunststoffen mit der Publikation „Frequently Asked Questions (FAQs) zu oxo-abbaubaren Kunststoffen“. Hintergrund für die Veröffentlichung sind nach Verbandsangaben neben Medienberichten zahlreiche Anfragen aus dem Kreis der IK-Mitgliedsunternehmen sowie von Kunden der Kunststoffverpackungsbranche. Das Thema sei auch international von Bedeutung, da es beispielsweise in Frankreich bereits ein gesetzliches Verbot „oxo-abbaubarer“ Kunststoffe gebe. Die IK beabsichtigt eine Versachlichung der Diskussion durch die Darstellung der wesentlichen Fakten. So wird in den FAQs darauf hingewiesen, dass „oxoabbaubare Kunststoffe“ die Anforderungen an eine vollständige biologische Abbaubarkeit nicht erfüllen. Aus Sicht des IK-Arbeitskreises Bioplastics sind die Bezeichnungen „oxo-fragmentierbare“ oder „thermo-“ oder „photofragmentierbare Kunststoffe“ zutreffender, da es sich hierbei nicht um einen vollständigen Abbau, sondern um eine Fragmentierung der Kunststoffe zu sichtbaren oder unsichtbaren Kunststoffstückchen handelt. Darüber hinaus macht die IK darauf aufmerksam, dass die Fragmentierung von Produkten aus „oxo-abbaubaren Kunststoffen“ das aktuelle Problem des Eintrags von „Microplastics“ in Gewässer und Meere verschärfen kann. Auch werde das Recycling durch „oxo-abbaubare“ Kunststoffe beeinträchtigt. Die FAQs wurden im IK-Arbeitskreis Bioplastics entwickelt, der sich grundsätzlich mit allen Fragen rund um das Thema Verpackungen und Folien aus Bioplastics befasst. Die FAQs können unter www.kunststoffverpackungen.de in der Rubrik Publikationen heruntergeladen werden. Weitere Informationen: kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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